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Das Blut des Vampirsaugers ist am Versiegen.

Norbert Nelte - 02.12.2020 - Theorie

Was meint Marx mit dem „Vampyrdurst nach lebendigem Arbeitsblut.“

Er schreibt: Das Kapital ist verstorbene Arbeit, die sich nur vampyrmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt...*

"Die Verlängerung des Arbeitstags über die Grenzen des natürlichen Tags in die Nacht hinein wirkt nur als Palliativ (Schmerzlindern), stillt nur annähernd den Vampyrdurst nach lebendigem Arbeitsblut. Arbeit während aller 24 Stunden des Tags anzueignen ist daher der immanente Trieb der kapitalistischen Produktion.“

(Karl Marx, Das Kapital. Band 1. Dritter Abschnitt: Die Produktion des absoluten Mehrwerts. Achtes Kapitel Der Arbeitstag 1. Die Grenzen des Arbeitstags und 4. Tag- und Nachtarbeit. Das Ablösungssystem MEW 23, S. 247  und. 269, 1867)

Das in der Vergangenheit angehäufte Kapital will verzinst werden, und zwar kräftig. Vor der Jahrtausendwende gab es noch locker 9% für die Reichen. Das meinte Marx mit „Vampyrdurst nach lebendigem Arbeitsblut.“
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Das Vermögen ist die tote, kristallisierte Arbeit in den Anlagen und die 9% ist die lebendige Arbeitskraft, das Blut für den Vampir „akkulumiertes Kapital“. Nur, der Vampir ist durch das seit 500 Jahren akkulumierte Kapital so groß und fett geworden und der Arbeiter im Verhältnis zu ihm ganz winzig, dass der Blutdurst des Riesenvampirs überhaupt nicht mehr befriedigt werden kann.

Wir sehen oben im Diagramm “Welt BIP und Vermögen“, dass 2014 schon der Weltmehrwert von 1980 = 9,12% auf 5,14% gefallen ist und jetzt hochgerechnet bei 3% stehen dürfte. Hierbei handelt es sich nicht nur um die Produktion, sondern auch Finanzbereich, Spekulation, Börsenwetten, Billiglohnländer, Prostition, Opiumhandel, Weißwäsche, Teakholz usw.

In der Metallindustrie „arbeiten“ bereits 80% Roboter und in der Finanzbranche übernehmen die Computer schon 70% der Arbeit der Banker, In der Autoindustriearbeiten nur es nur 3% Arbeiter, hauptsächlich in der Qualitätskontrolle. (siehe Video VW Golf 7 Produktion Wolfsburg 2013]

Karl Marx sagt nicht nur, dass die tote Arbeit belebt wird durch Einsaugung der lebendigen Arbeit, sondern er stellte auch fest, dass nur die lebende Arbeit einen Mehrwert schaffen kann und da sie nun weitgehend durch den Roboter ersetzt ist, der ja  auch nur kristallisierte Arbeit ist, gibt es für den riesenhaften Vampir „konstantes Kapital“ (c) kaum noch Blut von der lebendigen Arbeit (v).

Die Maschine Roboter kostet für alle Kapitalisten im Durchschnitt das Gleiche. Nur der Arbeiter kostet dem Unternehmer weniger Lohn als dass er Wertschöpfung von ihm erhält. Und nun in 2019 ist der Durchschnitt der Profitrate bereits auf 1% gefallen.


Diese theoretische Analyse wird von der bürgerlichen Praxis bestätigt.Florian   Homm:   in   seinem   neuen   Buch  Der   Crash   ist   da“ „Heute liegt die Dividendenrendite der Titel im S&P 500 bei lediglich 1,8 Prozent.“ Und das ist mit dem Finanzbereich, diese ist nach Blackrock noch Viermal größer als die Produktion, also sind das 0,36% im Produktionsbereich in den USA.

James Rickards zitiert den IIF (Internatinal Instititut of Finance).

„Doch das IIF berichtet, dass es eine Neuverschuldung von 8 Billionen   Dollar   nötig   war,   um   gerade  einmal   1,3   Billionen Dollar weltweiten BIP´s zu schaffen.“

Also, wenn ich bei einer Rationalisierung 1 Dollar pro Jahr einsparen will, muss ich schon 6 Dollar Schulden aufnehmen. Da wird niemand mehr investieren -

Die Marktwirtschaft ist mit einem Riesenknall zu Ende  gegangen. Deshalb plant die Elite, die tiefen Staaten eine monopolistische Planwirtschaft, in der Form des Transhumanismus, einer philosophischen Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten, sei es intellektuell, physisch oder psychisch, durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will.

Der Hausphilosoph des Kapitals Peter Sloterdijke hatte schon am 17. Juli 1999 in faschistischer Manier nach seinem Machwerk „Regeln für den Menschenpark“ von der Umzüchtung des Menschen gesprochen. Der Eugeniker Julian Huxley beschreibt die durchgeknallte Philosophie des Transhumanismus triumphierend: „Mensch, der Mensch bleibt, aber sich selbst, durch Verwirklichung neuer Möglichkeiten von seiner und für seine menschliche Natur, überwindet.“

Das erinnert einem an das tausendjährige Reich hoch zehn. Das ist die Barbarei ohne Ausgang. Das, was im MK-Ultra Programm schon für einige angedacht war, sollen jetzt alle Menschen mit einbezogen werden (siehe Norbert Nelte Statt freier Gedanken nur noch Monstermaschinen für das CIA-Programm MK-Ultra-(brutal)? 18.2.2008)

Das jetzige Unterwerfungssystem erzieht die Menschen langfristig dazu, sich freiwillig dem Menschmaschine-System zu unterwerfen (Prof. Claudia von Werlhof, Der Angriff auf Körper und Seele, )'

Alle werden mit Chips und kabellosen Elektroden an die Menschmaschine angeschlossen und arbeiten widerspruchslos ihr Programm nicht für Geld, sondern für Essen und einem Bett im 20 Bett Zimmer für das Spielzeug der Reichen. Dafür langen zwei Milliarden Menschen und dafür braucht es nach der Vermutung von Frau Professorin. Claudia von Werlhof nur eine Vakzination.

Raymond Kurzweil gilt als einer der bekanntesten Vordenker des Transhumanismus. Er prognostiziert für das Jahr 2045 eine exponentielle Zunahme der informationstechnologischen Entwicklung: Eine Singularität, die eine künstliche Intelligenz ermöglicht, mit welcher die Menschheit Unsterblichkeit erlangen kann.

Also zum Schluss werden nur noch unsere Gehirne gescannt und in die Maschine einprogrammiert. So werden wir alle Teil von Gott und seinem ewigem Sein, ohne weitere Entwicklung Aeonen von Jahren, ohne Schlaf und singen in der Computersprache „Hallelujah“.

Das sind die barbarischen Pläne der Reichen, aber sie werden sich nie umsetzen lassen. Letztlich werde das System in einer primitiven Agrarwirtschaft enden in der die Vandalen über die Lande ziehen.'

Bleibt letzten Endes nur die Räterepublik ohne Großkapitalisten, die die selbstverwalteten Betriebe in 16 Ländern durchsetzen werden, fragt sich nur Wann?

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