Colorado entlarvt die kaltschnäuzigen Lügen über Cannabis von Dupont (Kennedyclan).

Norbert Nelte - 24.10.2015 - Staat

In den Vereinigten Staaten gibt es bereits 4 Staaten, in denen der Verkauf von Cannabisprodukten für über 21jährige legal ist: Colorado, Alaska und in Vorbereitung, Oregon und Washington. In 23 Staaten wird die Freigabe für medizinischen Gebrauch überlegt, in New York ist es schon frei für schwere Krankheiten. Dabei ist das nur die Vorstufe zur allgemeinen Freigabe. In Colorado gab es auch 2010 erst eine Freigabe für medizinische Zwecke und 2014 nun allgemein (Video Hasch Boom in Amerika). In Washington DC stimmten 69% für eine Freigabe, aber das konnte noch nicht durchgesetzt werden, weil Bundesgesetz gilt, aber immerhin wird dort nicht mehr kriminalisiert.

Bis 1937 war Cannabis ein weit verbreitetes Medikament und galt ab der Aufklärung auch als Stimulans. Der amerikanische Chemiekonzern Dupont (Kennedybesitz) hat die synthetische Faser Nylon und Rayon hergestellt und bekämpfte daher mit allen Mitteln das Konkurrenzprodukt Hanf. Vor 1937 wurden nämlich die Uniformen aus Hanf hergestellt.

Nur, um seine ekelhaften Nylon Hemden verkaufen zu können und die Uniformen und Anzüge aus Rayon ließ der Konzern den Kranken ihr oft einzigstes Heilmittel verbieten. Profit geht über Leichenberge, es sind schon Leichengebirge.

Ich selber habe damit reichlich Erfahrung. Ich habe Multiple Sklerose und kann nur noch den Kopf bewegen, bin also im vorletzten Stadium. Aber das langt, um mit der Kopfmaus zu schreiben. Ich bin erst 70 und das auch kann gut noch 10 Jahre und länger gehen. Aber, bei mir schien der Nerv, der zum erholsamen Tiefschlaf notwendig ist, befallen zu sein. Es wurde ein Schlafdiagramm erstellt, das zeigt, dass ich 25mal aufwache. Daher habe ich das Gefühl. dass ich überhaupt nicht schlafe. Keine Medikamente der Schulmedizin oder Schlaftees halfen.
2002 beantragte ich beim Bundesministeríum für Gesundheit eine Ausnahmegenehmigung für den Cannabisanbau. Als Antwort erhielt ich die Mahnung, dass „die Verwendung illegaler Cannabisprodukte für medizinische Zwecke unzulässig ist“. Also nicht nur Dupont ging über Leichen, sondern auch mein ach so sorgendes Gesundheitsministerium, denn ohne richtigen Schlaf hätte ich das nicht mehr lange durchgehalten. Und das alles für die Scheiß Nylonhemden.

Nun fand ich einen guten Freund, der mir illegal Haschich in Holland besorgte und ich ließ Kekse mit 0,3g Haschisch backen. Damit schlief ich bis morgens um 6 Uhr durch, wenn der Frühdienst vom DRK kam. Nun muss man alle 2 Jahre ¼ Jahr aussetzen, damit man nicht wegen des Gewohnheitseffekts ständig die Dosis erhöhen muss. Beim 2.mal aussetzen 2008 stellte ich fest, dass ich in der Tat inzwischen ohne Haschisch gut schlafen konnte. Also die Langzeitwirkung war in der Tat nicht nur lindern, sondernd sogar heilend.

Cannabis hatte schon vor 4.800 Jahren in China einen guten Ruf als Heilpflanze. „Bereits im Shen nung pen Ts'ao king, einem frühestens 2800 v. Chr., aber eher zwischen 300 v. Chr. und 200 n. Chr. verfassten chinesischen medizinischen Text, beschreibt der Autor, wie Hanf als Heilmittel gegen Malaria, Rheuma und viele andere Unpässlichkeiten eingesetzt werden kann“ (Hanfhaus).

Europa erreichte der Hanf als Medizin im 11. Jahrhundert nach den Kreuzzügen und ging ein in die Klostermedizin. Irmgard Müller schreibt in ihrem Buch „Die pflanzlichen Heilmittel bei Hildegard von Bingen, 2000, Leseprobe“

„Die in Europa angebaute Hanfart liefert normalerweise  keinen  Haschisch,  da  die  geeigneten Temperaturbedingungen  fehlen. [Es gab eben noch kein Lampen und keine Heizung] Wenn  der Anbau von Hanf bereits im »Capitulare de villis« für  die  kaiserlichen  Hofgüter  angeordnet  wurde, so geschah dies fraglos zur Faser- und Ölgewinnung.  Wie  aus  mittelalterlichen  Rezepten  des  9. und  folgender  Jahrhunderte  hervorgeht,  wurde Hanf  aber  auch  zu  medizinischen  Zwecken  gebraucht.  Der  Saft  sollte,  wie  schon  Dioskurides (III, 155) und Plinius (XX, 259) angegeben hatten,  die  Würmer  aus  den  Ohren  austreiben, also gegen  Ohrenschmerzen  helfen,  außerdem Schmerzen  und  Geschwüre  der  weiblichen  Brust lindern und ein wirksames Gegenmittel gegen den Biss giftiger Tiere sowie ein Antiaphrodisiakum darstellen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es darstellen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es gelegentlich auch in Deutschland, Südfrankreich und den   Mittelmeerländern unter günstigen Klimabedingungen (Sommermonate mit hohen mittleren Temperaturen) zur Bildung geringer Mengen der  entsprechenden narkotisierenden Wirkstoffe in der Hanfpflanze gekommen ist und die hier offensichtlich angestrebte Herabsetzung gelegentlich auch in Deutschland, Südfrankreich und den Mittelmeerländern unter günstigen Klimabedingungen (Sommermonate mit hohen mittleren Temperaturen) zur Bildung geringer Mengen der  entsprechenden  narkotisierenden Wirkstoffe in der Hanfpflanze gekommen ist und die hier offensichtlich angestrebte Herabsetzung der Schmerzempfindung tatsächlich auch eintrat.“

Cannabis wurde also schon sehr früh als Schmerzmittel eingesetzt. Im Orient war es aufgrund des Alkoholverbots ein sehr wichtiges entspannendes Mittel. Müller schreibt über die Orientalen:

„Deutliche Hinweise auf den Missbrauch der Droge als  Rauschmittel  und  ihre  betäubenden  Eigenschaften  finden  sich  erst  bei  den  arabisch-islamischen  Ärzten  des  Mittelalters.  [Die  weite Verbreitung  des  Haschischgenusses  unter  den Anhängern  des  islamischen  Glaubens  hängt  mit dem  Verbot  des  Alkohols  durch  die  islamische Religion  zusammen,  der  nun  durch  ein  anderes Rauschmittel  ersetzt  wurde.]  Der  islamische Autor  Ibn-al-Baytar  (gest.  1248),  dem  wir  ein umfangreiches  Werk  über  die  Heil-  und  Nahrungsmittel  verdanken,  unterscheidet  ausdrücklich  den  zur  Fasergewinnung  angebauten  Hanf  von  der  indischen,  bei  den  Ägyptern  »Haschischa«  genannten,  in  Gärten  gepflanzten  Varietät und berichtet ausführlich aufgrund eigener Beobachtungen von den stark berauschenden, Raserei erzeugenden Kräften dieser Pflanze (II, S. 327).“

Da taucht wieder das Wort Droge auf. Das kommt von den Lügenmärchen von Dupont, was aber heute als allgemeines Wissen ausgegeben wird, aber eigentlich ein allgemeines Unwissen ist. Natürlich ist im strengen wissenschaftlichen Sinn, Cannabis eine Droge, den sie „weist eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung aus“ (Wikipedia).

Aber Paracelsus sagte zu Recht: „Es gibt keine Drogen, auf die Menge kommt es an“. Die Menge, die ich zum Schlafen nahm, hat noch keine wahrnehmungsverändernde Wirkung gezeigt, war also keine Droge. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird aber Droge auch zusätzlich für etwas Abhängigmachendes wie etwa Opium oder Bier verstanden. Und das ist Cannabis beim richtigen Gebrauch nun wirklich nicht.

In Colorado muss man mindestens 21 sein. Das wird in der Regel langen. Aber das Gehirn wächst bis zum 25. Jahr. Deshalb wäre das ein sichereres Alter. Außerdem dürfen psychisch Kranke keine wahrnehmungsverändernden Mittel zu sich nehmen, das würde nur die Krankheit verstärken. Es sollte also erst eine Bescheinigung vom Arzt  geben, dass man nicht psychisch krank ist. Aber diese Überlegungen werden in der Praxis sich noch zeigen und mutatis mutandis verändert werden. Jedenfalls hat sich es schon gezeigt, dass niemand über 21 körperlich oder psychisch von Cannabis abhängig ist und niemand wegen des Konsums verwahrlost.

Anfang der 19703er hatte der CIA die italienische linke Bewegung damit kaputt gemacht. Indem er sie mit Haschisch voll pumpte. Aber das konnte nur funktionieren, weil die Rauchszene kriminalisiert war und unkontrolliert war. Viele dort waren unter 21 und wenn das Gehirn noch am Wachsen ist, werden die Jugendlichen sehr phlegmatisch und passiv. Bei den älteren wirkt es eher aktiv und macht die Menschen entspannt unternehmungslustig.

Die größte Lüge, die über Cannabis verbreitet wird, ist, dass es eine Einsteigerdroge für härtere Drogen wäre. Im Gegenteil sind in Colorado die Schwerverbrechen seit der Legalisierung von Marihuana um 23% zurückgegangen. Hier erweist sich doch, dass nicht das Haschisch den Einstieg in die harten Drogen bringt, sondern es ist der Zwang auf den illegalen Markt, wo auch Heroin, Kokain oder Opium angeboten werden, der den Einstieg bringt. Die Illegalisierung in Deutschland fördert den Einstieg in die Suchtstoffe.

Das ist die Wahrheit, die Colorado aufzeigt und die Märchen der Industrie und der Pharmabosse als Lügen entlarvt.

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