Woher kommen wir, wohin gehen wir 3.3
Vom Kapitalismus zur Räterepublik


Norbert Nelte - 14.6.16 - Philosophie

Auch der Kapitalismus bzw. die Marktwirtschaft hat ein eingebautes Ende. Schon vor Beginn des Kapitalismus wagte einer, ihm ein fürchterliches Ende vorauszusagen, Karl Marx (1818-1883) mit dem Kapital (1867)

Rosa Luxemburg (1871-1919) ging, gestützt auf seine Analyse, sogar noch einen Schritt weiter

„Je gewalttätiger das Kapital vermittelst des Militarismus draußen in der Welt wie bei sich daheim mit der Existenz nichtkapitalistischer Schichten aufräumt und die Existenzbedingungen aller arbeitenden Schichten herabdrückt, um so mehr verwandelt sich die Tagesgeschichte der Kapitalakkumulation auf der Weltbühne in eine fortlaufende Kette politischer und sozialer Katastrophen und Konvulsionen,

Aber von vorne. Die erste Kapitalanhäufung im 16. Jahrhundert bis 1820 des Bürgertums kann man die ursprüngliche Akkumulation nennen. Diese gründet sich nicht auf eine mit Fleiß angehäufte Akkumulation, sondern war eine mit räuberischen Mitteln durchgesetzte Kapitalanhäufung.
Vielmehr gründe der Prozess sich auf einer mit politischen und ökonomischen Mitteln durchgesetzte gewaltsame Enteignung der Arbeitsmittel von den eigentlichen Produzenten.“

Als Grundlage der ursprünglichen Akkumulation sind für Marx alle „Umwälzungen“ zu verstehen, „die der sich bildenden Kapitalistenklasse als Hebel dienen; vor allem aber die Momente, worin große Menschenmassen plötzlich und gewaltsam von ihren Subsistenzmitteln losgerissen und als vogelfreie Proletarier auf den Arbeitsmarkt geschleudert werden. Die Enteignung der Arbeiter von Grund und Boden bildet die Grundlage des ganzen Prozesses“ Karl Marx, Das Kapital, MEW 23: S.744

Die Zeit der Industriealisierung in England schon ab 1750, in Deutschland von der ersten Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth 1835 war
nach dem Gründerjahren von 1867 bis 1873 abgeschlossen. Alle heutigen großen Monopole hatten sich bis dahin gegründet. In dieser Zeit wurden Profite von 50% generiert. Das heißt. Jedes eingesetzte Kapital hat sich schon in 2 Jahren amortisiert Der Kapitalist hatte also seine Einlage schon in 2 Jahren wieder zurück und die Maschine oder die Fabrik gehörte ihm dann, ganz alleine, obwohl die Arbeiter seine Rückzahlungsgelder mit ihrer Arbeit verdient hatte, also der Kapitalist hatte die Arbeiter enteignet.

Bis 1900 aber ist die Durchschnittsprofitrate schon auf 25% gefallen. Mit Profitrate wird der durchschnittliche Mehrwert (Gewinn plus Zinsen) durch vorgeschossenes Kapital für die Maschinenabschreibungen und die Löhne bezeichnet, m/(c+v) = p.
Der Profit bei der Profitrate setzt sich zusammen aus dem betrieblichen Gewinn plus den Bankzinsen. Bei den Gewinnen beobachten die Kapitalisten selber die gleiche Tendenz nach unten, sie konnten sich das aber nicht erklären. Außer den Marxisten konnte das niemand begreifen, aber es ist passiert.


Aber das kann doch gar nicht sein, denkt der logisch denkende Betriebswirt, wir hatten doch immer die Betriebe optimiert. Da muss doch der Profit steigen.

Richtig, tut er auch, er steigt, bis die Konkurrenten auch optimieren, dann setzen sich die niedrigeren Kosten als neuer Warenwert durch, die Preise sinken und die Profitrate auch.

Das ist das von Karl Marx entdeckte Gesetz des „tendenziellen Fall der Profitrate“.
Der Kapitalist arbeitet z. B. bisher sagen wir mit 100.000 Euro konstanten Kosten für alle Maschinenabschreibungen und Fremdrechnungen und 120.000 Euro Löhnen. Er hat also 220.000 im letzten Jahr vorgelegt und damit 120.000 Euro Gewinn gemacht, also eine Profitratrate von 120.000 m / 220.000 (c+v) erzielt, das sind sagenhafte 54,5%.

Da freut er sich und reibt sich die Hände. Aber der Konkurrent rationalisiert auch und würde ihn dann einholen. Also rationalisiert er auch und leiht sich von der Bank eine halbe Millionen Euro. Das steckt er in die Maschine und schreibt diesen Betrag in 10 Jahre ab. Er hat also zu den 100.000 Euro konstanten Kosten jetzt noch 50.000 Euro dazu, also gesamt 150.000 Euro konstante Kosten. Er spart nun aber 80.000 Euro Löhne dafür ein, hat also nur noch 40.000 Euro Löhne zu zahlen, zusammen 150.000 c und 40.000 v = 190.0000.

Sein Gewinn wird sich somit um die eingesparten 30.000 Euro steigen und die Profitrate auf stratosphärische 150.000 m / 190.000 c+v = 79% hochgejubelt. Da freut er sich auf das nächste Jahr. Während er noch ordentlich beim Händereiben ist, kommt sein Sohn ganz käseweiß nach Hause und berichtet aufgeregt, dass der Konkurrent die gleichen Rationalisierung wie er vorgenommen hat.

Heilige Scheiße, denkt er, Mist. Jetzt macht er nicht mehr die anvisierten Gewinne von 150.000 Euro oder 79%, sondern jetzt muss er mit dem Preis runter. Wieviel, das weiß er noch nicht, aber wir wissen es. Und zwar setzen die niedrigeren Kosten plus Mehrwert sich als neuer Preis durch. Das sind 190.000 Euro plus 40.000 Euro für den Mehrwert, wenn die durchschnittliche Ausbeutungsrate von 1 m / 1 v gleich 100% bleibt. Das sind ja nur noch  40.000 Euro zu 190.000 Euro, nur noch 21,0%, also muss er den Arbeitern das Weihnachtsgeld wieder wegnehmen, die Ausbeutungsrate von 100% wieder erhöhen.

Jetzt noch einmal das Ganze in einer übersichtlichen Grafik. Es ist hier alles in einem extremen Schritt dargestellt, der so stark natürlich nicht in der Realität vorkommt. Durch die Stärke aber werden die Bewegungsgesetze erst richtig deutlich.



Ein ehemaliger Direktor von Bayer, Leverkusen hat in den 1970er zum Spiegel gesagt: „Ich verstehe das nicht, ich rationalisiere jedes Jahr, aber trotzdem fällt meine Profitrate“ Wir wissen es jetzt, gerade weil er rationalisiert hat und seine Konkurrenz auch. Es setzen sich dann immer die niedrigeren Kosten plus den Mehrwert als neuer Wert und damit auch als neuer Preis durch. Der Preis gravitiert nur um den Wert, wie Marx sich ausdrückt.

Sehen wir uns noch einmal die Formel der Profitrate an: m/(c+v) = p. Wenn wir nun die durchschnittliche Ausbeutungsrate immer mit m/c = 100% ansetzen, können wir die Profitrate auch mit m/c + m/m umrechnen oder v/c + 1. Wenn wir die 1 vernachlässigen, sehen wir, dass wir mit v/c genau das Spiegelbild, also die umgedrehte Formel der organischen Zusammensetzung des Kapitals c/v= q habe. Auf Deutsch heißt das, dass die Profitrate genau umgehrt verlaufen muss wie die Kapitalzusammensetzung. Während die Profitrate sinkt, muss die technische (Alle Waren eines Landes) wie durchschnittliche organische Zusammensetzung des Kapitals immer gegen Unendlich steigen, also x Maschinenkosten durch Null Lohn = q:



In Japan werden schon Häuser gebaut nur mit Robotern. Jetzt baut Adidas ein Werk, dass nur mit Robotern produzieren wird. In der Automobilindustrie wird wie hier bei VW auch schon weitgehend mit Robotern gefertigt. Die gesamte Automobilproduktion hatte schon 1990 eine Kapitalzusammensetzung von 900% und VW von 2400%. Der deutsche Mittelstand entdeckt den Roboter als Mitarbeiter. Krise: Deutsche Bahn will Lokführer durch Roboter ersetzen

Als Siemens die Handy-Produktion 2007 nach Taiwan an BenQ verkauft hatte, erwirtschafteten sie nur noch eine Rendite von 1% und es wurde gemeldet, dass auch, wenn  die Lohnabhängigen gratis arbeiten würden, Siemens nur 4% erwirtschaftet hätte.

Die Profitrate war schon in den 1990 Jahren in den alten Industrieländern in der Produktion unter den Finanzmarktzinssatz gefallen. Die großen Konzerne hatten 90% ihrer Gewinne mit ihrem Aktienpaket aus Rohstoffaktien, Bankaktien, Aktien aus Billiglohnländern usw. generiert. Inzwischen sind auch die Rohstoffmärkte und die Schwellenländer unten angekommen. Heute mögen das vielleicht nur noch 5% sein, der überwiegende Rest sind außerordentliche (außerbetriebliche) Gewinne des Finanzmarktes, nur fiktive Papiere wie Staatsanleihen, Firmenanleihen, Fondsanteile von stillen Fons bei Banken oder Derivate.

Die Gewinne aus der Produktion von Waren wurden seit den 1990er Jahren ersetzt durch die fiktiven „Gewinne“ der fiktiven Papiere als Ware. Es gibt keine neuen Märkte mehr für die produzierten Waren. Deshalb hat man ein neues Produkt kreiert, um den inneren Markt zu vergrößern. Die Versprechen auf die Zukunft, die nicht mehr realisiert werden können. Die Bankverkäufer müssen also geniale Märchenerzähler sein.
Diese fiktiven Papiere sind aber nur Versprechen, diese Werte in Zukunft zu produzieren. (Vgl. Norbert Trenkle: Die große Entwertung. Über die fundamentalen Ursachen der Wirtschaftskrise Video 20.00 Mi.)

Schulden werden mit fiktiven Wertem verbürgt und gehebelt, verbrieft und verschachert und landen schlussendlich als Bettelbrief beim Steuerzahler.

China produziert inzwischen fast alle Sachwerte für die USA, dafür verkaufen die USA Staatsanleihen, nur fiktive Werte. Genauso auch mit Europa. Innerhalb von Europa ist es Deutschland, das die Sachwerte liefert, und die anderem Staaten die verbrieften Versprechungen.


 

Es weiß jeder, dass Griechenland das Versprechen nicht mehr einlösen wird können, es gab schon drei Schuldenschnitte. Da übernehmen andere Staaten die Versprechungen und es kann weiter gewurstelt werden. Die Staatsanleihen der Welt sind ein Luftsack, der immer großer wird. Und damit wird auch gehandelt. Luftsack gegen Luftsack. Da werden lauter Luftsäcke in einem Paket zusammen gezaubert mit Schleifchen drum herum, das nennt man dann verbriefte Derivate. Was denkst Du, was das für ein Knall gibt, wenn die alle platzen.

Jeder Krieg im Kapitalismus hat mit einem inszenierten Anschlag begonnen mit einer  Ausnahme; Der russische Afghanistan-Krieg. Hier wurden die Russen von Zbigniew Brzeziński, dem „Berater“ des damaligen Präsidenten der USA Jimmy Carter 1980 hereingelockt. In Afghanistan übernahm nach dem Putsch der Saurarevolution und Machtkämpfen der Stalinist der Demokratische Volkspartei Afghanistans (DVPA), Hafizullah Amin die Regierung.

Nun bildete der CIA die Mudschahedin, die Taliban und die Al Kaida im Untergrundkampf  aus. Diese bedrohten mit Anschlägen die Regierung, so stark, dass Amin dann Breschnew um Hilfe bat. Als die Sowjetarmee dann in Afghanistan einmarschiert ist, sagte Brzeziński zu Jimmy Carter, „Siehst Du, jetzt haben die auch ihr Vietnam“

Seit dem amerikanischen Vietnamkrieg 1965 der Anteil der Zivilbevölkerung bei den Getöteten 95%., mit den Drohnen jetzt 99%.

Inzwischen haben die fKlassengesellschaften nicht nur wie Griechenland regelmäßige, jedes Jahr wiederkehrende Kriege, sondern 5 Kriege auf einmal, ununterbrochene Kriege.

Der Raubtierimperialismus, die höchste Form des Kapitalismus und damit die höchste Form der Klassengesellschaften wird aufgrund der riesenhaft, mit fiktivem Kapital aufgeblasenen Luftsäcke, in einer fürchterlichen Supernova enden, wie ein Meteoriteneinschlag, bei die Erde noch Jahre nachzittern wird.

3.4. Die Alternative, die Räterepublik
Die Chancen für ein alternatives globales basisdemokratisches Wirtschaftssystem steht eigentlich sehr gut. Wir haben in elf Ländern schon die Anfänge für dieses basisdemokratische Wirtschaftssystem und genügend Länder, die schon kurz vor einer Revolution stehen (siehe „Kapitalismus geht, Betriebe ohne Boss kommen“ und Ausnahmezustand in Frankreich - Ein Land vor der Eskalation? Video.

Jetzt denken viele Leser, „Hilfe, da kommt doch wieder so etwas heraus wie das DDR-Gefängnissystem.
Nein, das stimmt nicht, in Russland hatte Stalin 1924 - 1936 eine schleichende Konterevolution durchgeführt und es gab nur eine Arbeiterklasse von 2,5% der Gesamtbevölkerung, 80% waren noch Bauern, wie in Afghanistan. Aber das objektive Interesse des Bauern als Kleinbürger ist individuell, nur das der Lohnabängigen ist intermnational. Das waren absolut zu wenig, um gegen den Verrat zu kämpfen. Wir haben jetzt aber in den Industriegesellschaften eine Arbeiterklasse von gut 80%.

Was automatisch kommen wird, dass dann, wenn bei den Bürgerlichen das Geld knapper wird, dass dann die Kollegen in den Betrieben ihre Betriebe besetzen werden, und Das ist bereits in vielen Ländern geschehen. Also wir reden nicht über meinen persönlichen Vorschlag, sondern das, was sich bereits in 11 Ländern durchgesetzt hat und automatisch weiter wird durchsetzen.

Die 350 Betriebe in Argentinien haben bereits eine Koordination gewählt mit 3 klaren Beschlüssen, wie sie immer bei Streikräten in de ganzen Welt gefällt werden, immer.

1. Der Rat ist an den Beschluss der Basis gebunden. (Imperatives Mandat).
2. Jederzeitig Abwählbarkeit.
3. Nur Facharbeiterlohn.

Diese Koordination wird immer mehr staatliche Aufgaben wie Preiskontrolle, Mietpreiskotrolle und Kündigungsschutz für die Mietwohnung und auch Polizeiaufgaben wie Schutz der Demonstranten übernehmen. Sie wird damit automatisch eine Doppelherrschaft mit dem bürgerlichen Staat treten und sich dann in Arbeiterrat umbenennen.

Die Rentner, Bauern und selbstständigen Rechtanwälte haben natürlich auch ihre Vertreter im Arbeiterrat sitzen. An einem Punkt haben die Massen genug von den selbstherrlichen Beschlüssen des bürgerlichen Parlaments für die Reichen und Kriegsspiele, enteignen die Enteigner und übertragen die Macht auf den Arbeiterrat. Dabei spielt dann die revolutionäre Arbeiterpartei eine wichtige Rolle, weil die Machtübernahme nicht mehr automatisch passieren wird. Ob die Bourgeoisie dann Menschen töten wird, bleibt ihre Entscheidung. Wir haben es jedenfalls nicht vor, wissen uns aber zu verteidigen.

Wenn jetzt sich andere Menschen andere Gedanken für die Alternative Welt gemacht haben, so tut es mir Leid, es war umsonst. Entweder sie schließen sich der Arbeiterräterepublik an oder sie landen auf dem Müllhaufen der Geschichte.'

Marx hatte vor 145 Jahren genau die 3 Beschlüsse des Arbeiterrates, wie sie auch in der Koordination von Argentinien bestehen und schon 1871 in der Kommune bestanden. vorgeschlagen:

„1. Die Kommune bildete sich aus den durch allgemeines Stimmrecht in den verschiedenen Bezirken von Paris gewählten Stadträten. Sie waren verantwortlich und jederzeit absetzbar. Ihre Mehrzahl bestand selbstredend aus Arbeitern oder anerkannten Vertretern der Arbeiterklasse…
2. Von den Mitgliedern der Kommune an abwärts, muss der öffentliche Dienst für Arbeiterlohn besorgt werden…
3. Die Abgeordneten sollten jederzeit absetzbar und an die bestimmten Instruktionen ihrer Wähler gebunden sein…

9 „Der Bürgerkrieg in Frankreich“, 1871 III. Teil, S. 7

Sollte man Ihnen was anderes von Marx erzählt haben wie die DDR das machte, marxistischer Sozialismus sei eine Diktatur über der Arbeiterklasse, dann war das eine fette Lüge und man hat Ihnen einen riesen Bären aufgebunden.
Die Arbeiterstaaten werden sich zu einem Staat zusammenschließen wie Lenin das schon 1922 mit allen 16 sozialistischen Staaten gemacht hat.

Die Forderung der selbstverwalteten Betriebe heute nach gleichem Lohn wird dann durchgesetzt. Wenn die ganz großen Betriebe dazukommen, wird man erst mal wahrscheinlich „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ändern, aber die Löhne insgesamt wie Lenins Vorschlag nur zwischen 80 und 120% variieren. Alle Patente und Copyrights im Arbeiterstaat werden frei sein und alle Gebiete werden gleichmäßig entwickelt.

Die Reichen behalten wie alle Menschen ein normales Haus, pro Person ein Auto und eine Sicherheit für die Rente, vielleicht ein paar hunderttausend Euro, der Rest, da wird der Enteigner enteignet. Er darf selbstverständlich in seinem alten Betrieb in der Buchhaltung oder in der Arbeitsvorbereitung arbeiten und dann kann er auch den Rat mitwählen.

Wenn in den wichtigsten Industriegesellschaften alle Reichen zu den Arbeitern hinab gezogen wurden und alle großen Arbeiterstaaten der Arbeiterunion sich angeschlossen haben, treten wir in die Phase der freien Gesellschaft ein, in die, die Marx Kommunismus nannte.

Das Geld wird abgeschafft, der Arbeiterrat und die Parteien. Sein Bedarf kann jeder im Zentrallager decken oder er bekommt es dann mit der Rohrpost nach Hause geliefert.

Es gibt dann nur noch Menschen und statt Arbeiterrat nur noch Verwaltungen. Es gibt eben keine fundamentalen Interessengegensätze mehr.



Der Kreis hat sich geschlossen, wir sind wieder bei der Basisdemokratie der Stammesgesellschaften angekommen. Die Stammesgesellschaften standen im Widerspruch zur Natur. Wenn eine Dürre vorkam, gab es weniger Tiere zum Essen. In der Zivilisation stand der Mensch im Widerspruch zum Menschen. In der Räterepublik wird es keine Klassenwidersprüche mehr geben.

Da es keine grundsätzlichen Widersprüche mehr gibt, werden alle Veränderungen bei den Produktionskräften mit der Vernunft gelöst. Der Mensch wird endlich in seiner eigenen Geschichte angekommen sein. Er wird sie nun bewusst selber machen.

Die Geschichtsbücher müssen weitgehend neu geschrieben werden. Zuerst das mit der Revolution der Häuptlinge und der Männer über die frauenrechtliche basisorientierte Gesellschaft. Der überheblichen Eurozentristen hatten uns den Einfluss einer schwarzen Hochkultur auf den europäischen und den amerikanischen Kulturkreis unterschlagen und das muss revidiert werden und nicht zuletzt wird der Einfluss der Mauren auf die Entwicklung Europas aufgezeigt werden, dass der verblödende Rassismus und die Völkertrennende Kriegspropaganda verschwindet.

Der menschenverachtende Imperialismus wird jetzt bei seinem Untergang noch viele Menschen mitreißen. Aber die Tränen, die darüber flieüebn, verwandeln sich in erwartungsvolle Freude darüber, dass der ganze Mensch neu geboren wird. Unsere Welt, jetzt wirst Du ganz uns gehören.

Wo kommen wir her - wo gehen wir hin? 1

Wo kommen wir her - wo gehen wir hin? 2

Wo kommen wir her - wo gehen wir hin? 3.1. Die Sklavenhaltergesellschaft

Wo kommen wir her - wo gehen wir hin? 3.2. Der Feudalismus

auch in diesem Zusammang sehr interessant:

Matrilineare Völker, Erbe der Jäger- und Sammlergesellschaft


Norbert Nelte
Internationale Sozialisten

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