Die Londoner Immobilienkrise wird den Brexit einschlummern lassen.

Norbert Nelte
- 22.07.2016 - Ökonomie

Wer bekommt den Schwarzen Schwan?

Im Kapitalismus kann niemand nach eigenem Wunsch entscheiden. Der Markt diktiert.

Nachdem unser großer Impressario Georges Soros in seiner Funktion als Blockwart der Wallstreet vor dem Brexit auf Goldkonzerne gesetzt hat in dem Wissen, dass bei fallendem Pfund der Goldpreis steigt, hatte er sich eine goldene Nase verdient.

Es kam, wie es kommen musste. Nach dem Brexit fiel der Pfund um 8% und der Goldpreis stieg um 8%. Das ist so, wenn man so tut, als ob man das Haus des Nachbarn gegen Feuer versichert hätte, aber man nur eine Gegenversicherung gegen die Brandversicherung abgeschlossen hat, eine Gegenversicherung ohne Versicherung sozusagen, eine Credit Default Swap oder kurz CDS. Dann hat man auch ein Interesse, das das Haus des Nachbarn endlich abbrennt. Na ja, alles schaute auf Soros, ob er vor dem Brexit pro oder contra Pfund wettet, da hat das alte Schlitzohr doch in einem ganz anderen Feld die Spielfigur, aber ein mit dem Brexit verknüpftes Feld.

Ob er nun mitzündelte, wissen wir nicht, aber macht alles, um Europa zu schwächen. Laut dem Historiker Dr. Daniele Ganser und Norbert Häring sagte Soros in Davos: „Erstens muss die EU für die vorhersehbare Zukunft jährlich mindestens eine Million Asylsuchende pro Jahr akzeptieren.

Zu dem Destabilisierungsplan Europas der Wallstreet gehört die Imigrationswaffe, gehören die Angriffe auf VW, –VW weiß nicht, ob es sie überstehen wird-, BMW und Mecedes und der Brexit.

Es war schon etwas seltsam, nach dem Brexit, als klar wurde, dass viele Banken und Betriebe auf den Kontinent umziehen werden, schlugen sich die Hauptbefürworter des Brexits Nigel Farage und Boris Johnson plötzlich in die Büsche. Jetzt hat es plötzlich bis 2020 Zeit, obwohl im Lissabonner Vertrag für die Austrittsverhandlungen nur zwei Jahre vorgesehen sind.

Wie von außen gesteuert, kommt einem das ganze Trauerspiel vor.

Gerade mal einen Monat nach dem Referendum am 23.6.16 nimmt die Londoner Immobilienkrise schon Formen an. Am 14.07 meldet die Wiener finanzmarktwelt unter dem Titel: "Londons Immoblienmarkt: es kracht schon!", „So fiel der von der Royal Institution of Chartered Surveyors ermittelte Index für die Immobilienpreise Londons von -35 im Mai auf -46 im Juni“

Am 21.07.2016 fragte die Frankfurter Allgemeine "Nach dem Brexit Platzt die britische Immobilienblase?". Die Immobilienfirmen können die Immobilien „nicht so schnell verkaufen, wie die Investoren ihr Geld zurückhaben wollen… Damit kommen mittlerweile die Anleger von insgesamt sechs britischen Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund 15 Milliarden Pfund (knapp 18 Milliarden Euro) bis auf weiteres nicht mehr an ihr Geld.

Ein möglicher Crash am Immobilienmarkt könnte weitreichende gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben: Drei Viertel der britischen Unternehmen nutzen Immobilien als Sicherheit, wenn sie Kredite aufnehmen. Wenn der Wert der Immobilien fällt, gefährdet dies deshalb auch die Kreditversorgung vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen. Der prominente Fondsmanager Bill Gross von Janus Capital
[vormals von Pimco] verglich die Probleme mit der Subprime-Krise am amerikanischen Immobilienmarkt im Jahr 2007… „

Plötzlich will niemsnd mehr in London ein Haus kaufen, alle wollen ihr Geld zurück.
Aber niemand weill auch den Schwarzen Schwan. Ich denke, der Brexit-Rest wird seinen Austritt auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben. Sonst käme die Kernschmelze gleich nach dem Brexit, den eine Finanzkrise in London würde die ganze Welt mit sich reißen und Herr Gross, sie wäre 10mal gewaltiger als die Lehmans Brother Krise, denn es wurden 10mal mehr Blasen aufgepumpt.

So wird der schwarze Schwan doch diesmal an die UniCredit oder an die Deutsche Bank gehen, ihre Aktie ist bald einstellig.

George Soros bläst zum Sturm auf Deutsche Bank

Der Bursche hat mit Leerverkäufen der Deutschen Bank Aktie Millionen gemacht. Er lieh sich für 100 Millionen Deutsche Bank Aktien und verkaufte sie. Nachdem sie 23% verloren hatte, kaufte er sie wieder und gab sie ordnungsgemäß zurück.

Das war eine sichere Wette, denn der Kurs der Deutschen Bank kennt seit Januar 2914 sowieso nur eine Richtung. Aber letzten Endes wird auch die Deutsche Bank mit ihren Derivaten von 75 Billionen im Orkus enden und das Geld von Soros wird noch nicht mal gut sein für Schwanenfutter, deshalb


EAT THE RICH

Norbert Nelte
Internationale Sozialisten

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