Der schleichende atomare Holocaust
Die von der UNO verbotene Uranmunition der USA, warum diese Massenvernichtungswaffe, auch gegen die eigenem Leute?

Norbert Nelte - 17.10.2007 - Krieg

Wir fragen uns, warum die Staaten Russland, China, Südkorea, Japan, aber vorneweg die USA, Großbritannien und Israel immer noch die fürchterliche abgereicherte Uranmunition benutzen, obwohl sowohl bei der Bevölkerung ihrer „Feinde“ als auch bei den eigenen Soldaten, ihren Kindern und Kindeskindern die schweren genetischen Schäden  mit Missbildungen feststehen.

Noch Kriegsminister Scharping leugnete 1998 im Kosovo-Krieg den Zusammenhang von Uranmunition und Konterminationen, die Urangefährdung sei vernachlässigbar, so sein Credo. Er musste auch die zynische Haltung haben, denn 1972 bis 1978 wurde die Uranmunitition von dem Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der sich dann doch für die nicht radioaktive teurere Wolfram-Technik und dem Rüstungskonzern MBB entwickelt, die abgereicherte Uranmunition mussten Rheinmetall doch zuviel Ärger bedeuten, nicht aber der deutschen Armee.

Den unermüdlichen Arbeiten von Prof. Siegwart Günther, Prof. Albrecht Schott, Dr. Durakovic, die alle mit dem Tode bedroht wurden, Dr. med. Angelika Claußen, Prof. Malcolm Hooper, unzähligen anderen und natürlich der gesamten Antikriegsbewegung  ist es letztlich zu verdanken, dass die teuflische Munition bei der Bundes“wehr“ nachdem sie den halben Balkan und Hunderte alliierter Soldaten damit verseucht hatte nicht mehr eingesetzt werden durfte. Die deutsche Armee ist einfach zu dem Trick übergegangen, ihre Soldaten bei strahlengefährlichen Einsätzen anderen Armeen zu überlassen, wie dies ja wieder bei dem Fuchs-Spürpanzereinsatz im Irak März 2003 geschehen ist, wo nach Aussage des kranken Soldaten die halbe Kolonne von 50 bis 70 Mann bereits gestorben sind. Übrigens zeigt allein der Einsatz der ABC-Fuchs-Spürpanzer, dass auch die Armee von einer Gefährdung durch die Uranmunition ausgeht, denn von Atombomben ist niemand ernsthaft ausgegangen.

Bereits 1996/7 verabschiedete die UNO-Unterkommission für Förderung und Schutz der Menschenrechte eine Resolutionen, in denen DU-Waffen (DU = depleted uranium = abgereichertes Uran) als "unvereinbar" mit gültigen Gesetzen zur Wahrung humanitärer und Menschenrechte erklärt wurden. Letztlich ist auch der Einsatz von Massenvernichtungsmitteln nach der Haager Landkriegsordnung von 1899, 1907 untersagt.

Das deutsche Beispiel zeigt, dass die Kriegsparteien die internationalen Verträge überhaupt nicht beachten, besonders dann, wenn dieser Krieg um Alles oder Nichts geht. Amerika hat im Golfkrieg nach eigenen Angaben Irak-Krieg 330 Tonnen Uranmunition verschossen, das entspräche 230 Tonnen Uran. Die Kritiker gehen aber von 1.500 Tonnen aus.  „Da die Trefferquote extrem gering war, liegen noch heute fast alle verschossenen Uranprojektile im Erdboden dieser Landstriche.“ (FAZ.net 15.10.07)
http://www.faz.net/s/Rub2542FB5D98194DA3A1F14B5B01EDB3FB/Doc~
E959A044CB84A459295C1D4849A14630A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Ärzte sprechen davon, dass sich die Missbildungen und die Sterblichkeit bei den Kindern im 3. gegenüber dem 2. Golfkrieg verzehnfacht haben. Hunderte der alliierten Soldaten sind schwer krank oder schon gestorben. In den USA sind sogar schon 527.000 Soldaten betroffen. Aber gerade Amerika hält an der Uranmunition fest. Für Afghanistan verleugnen es die Staaten sogar, dass sie die Uranmunition eingesetzt hätten. Dabei gibt es auch dort genügend missgebildeter Kinder. Wir wollen nur das Foto zeigen vom Malalai Woman Hospital in Kabul aufgenommen von Dr. Mohammad Daud Miraki. Die Kinder leben unter Schmerzen nur ein paar Tage, so dass man fragen muss, warum, wenn schon die Kinder nicht gleich abgetrieben wurden, sie nicht gleich aktive Sterbehilfe bekommen. Da ist für manch einen fundamentalen Religiösen, sei er Christ oder Moslem, seine Ideologie wichtiger als das Elend der Kinder. Die Babys werden geboren ohne Kopf, mit Kopf nur als Fleischmasse, fehlende Organe oder die Organe befinden sich wie in einem Sack außerhalb des Körpers, ohne Glieder, die Ärzte können nicht erkennen, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, keine Augen oder Ohren. Auf Politblog wird der Film  Beyond Treason gleich mit folgender WARNUNG gezeigt: „Im folgenden Video … sind Bilder von Opfern dieser Kontamination zu sehen, die nicht für empfindliche Personen geeignet sind.“
http://politblog.net/umwelt-gesundheit/abgereichertes-uran.htm

Die Uranwaffe ist doppelt so schwer wie Stahl, sie verglüht beim Aufprall auf den gegnerischen Panzer und verglüht die Soldaten gleich mit. Das Uran wird bei der Verbrennung in so kleine Partikel verbrannt, die über­all in die Lungen, die Lymphozyten, oder in das Gehirn oder in den Samen des Angreifers eindringen. Dies führt zu Chromosomenbrüchen und führt zu Missbildungen. Die Nachkommenschaft ist für immer genetisch schwer geschädigt, die Körperfehler werden weiter vererbt. Die einheimische Bevölkerung muss für Jahrtausende mit den kontaminierten Kriegswracks leben. Sie kommt mit der Strahlung über das Wasser, das Obst oder Gemüse oder die Kinder beim Spielen in Berührung. Das metallische Uran verwandelt sich in verschiedene Uransalze, die über Lösungsprozesse in Pflanzen oder in das Grundwasser und damit in die Nahrungskette gelangen können. Dieser Prozess kann sich über weit mehr als tausend Jahre hinziehen. Auf der Seite vom Friedensratschlag über DU-Geschosse sind auch die informativen Artikel zusammengefasst.
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/DU-Geschosse/Welcome.html

Auch die abgereicherte Uranmunition ist also eine Massenvernichtungswaffe, es gibt also keine Grenze beim Uran, egal ob abgereichert oder angereichert. Gerade wird gemeldet, dass 27 italienische Soldaten vom Kosovo-Einsatz wegen der Uranvergiftung gestorben sind, da bescheinigen die Auftragsprofessoren trotz der erschütternden Beweislage immer noch die Unbedenklichkeit der Uranmunition, z.B. das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft am 17.10.2007 „Im Vergleich zur chemischen Giftigkeit von abgereichertem Uran und anderer auf Kriegsschauplätzen zu findenden Schwermetalle ist die Auswirkung seiner radioaktiven Strahlung unbedeutend.“
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/77653/

Er wird im Kosovo, dem Irak, in Afghanistan, in England, den USA und allen Kriegsländern endlose Generationen von genetisch schwer geschädigten Kindern hervorbringen. Der Wissenschaftler, Prof. Günther, hat in London den Abgeordneten den Zusammenhang von Uranmunition und den Erkrankungen aufgezeigt, und er erzählt, wie dort die Veteranen ihre missgebildeten Kinder zeigten und dabei ihre Kriegsauszeichnungen zurückgaben. Das erinnert uns doch an Vietnam.

In Amerika sind schon seit dem Jahr 1991 425.000 amerikanische Soldaten an Etwas erkrankt oder gestorben, das das Pentagon immer noch eine ‘mysteriöse Krankheit’ nennt. Diese 425.000 Kontaminierten kommen noch zu den halben Million Obdachlosen und bald 1 Millionen traumatisierten Soldaten hinzu. Nicht zählen können wir mehr die Opfer bei der überfallenden Bevölkerung. Der Soldat ist nur 2 Jahre diesem Terror ausgesetzt, die Bevölkerung aber immer, ohne Ende. Wenn eine Familie in ein anderes Land flüchtet, wird sie vom Flüchtlingstrauma eingeholt. Im Irak sind 80% der 27 Millionen-Bevölkerung gegen die US-Besatzung, also gut 20 Millionen. 20 Millionen dürfte auch die Zahl der Iraker sein, die traumatisiert sind, kontaminiert, und zwar für Generationen, wirtschaftlich ruiniert oder bereits getötet wurden. Ähnlich dürfte sich das in Afghanistan verhalten.

Die Alliierten sprechen immer von Kollateralschaden, Begleitschäden, als ob der Angriff auf die Zivilbevölkerung ein Versehen wäre. In der modernen Kriegsstrategie gehört die Tötung von Zivilisten einfach zur Logik der Kriege dazu. In Japan hat die Armee erst kapituliert, nachdem die Zivilsten zweier Städte umgebracht wurden. Die Soldaten werden in dem Krieg von vorneherein schon als Verbrauchsmaterial kalkuliert, die kommen sowieso als Wrack aus dem Krieg zurück, sie werden eben nur als Kanonenfutter benötigt. Und wenn der Krieg frische Ware benötigt, dann kann man ja wie Amerika Soldaten aus anderen Ländern holen, wie früher Frankreich mit der Fremdenlegion oder jetzt Amerika aus Zentralamerika Nachschub besorgt.

Schwieriger wird das schon mit der Zivilbevölkerung. Im Krieg ist sie für die Waffenproduktion zuständig, aber dazu kann man auch die gegnerische Bevölkerung pressen  Nach dem 2. Weltkrieg waren die Trümmerfrauen für den Wiederaufbau wichtig. Mit der Zivilbevölkerung kann man den „Feind“ ganz empfindlich treffe.

Nun wollten die Amerikaner sogar mit den Deutschen wieder Handel treiben, aber mit den Irakis wollen sie gar nichts. Da brauchen sie nur ein paar Arbeiter, die den Ölhahn aufdrehen. Der Rest steht nur blöd in der Landschaft rum, denken die GI’s oder die Blackwater-Cowboys, und dann stehen sie noch oft in der Schusslinie. Für die Amis ist jeder Zivilist ein potenzieller Selbstmordattentäter oder Sympathisant der Taliban, da wäre doch das Entlaubungsmittel Agent Orange  das idealste, denkt der Weltherrscher, also hat er die Zivilistenabschussrate noch höher gesetzt als in Vietnam, wo er immerhin schon 90% erreichte. Im Irak sind etwa 100.000 Zivilisten  getötet worden und nur 4.000 Soldaten, das entspricht einer Zivilistenabschussrate von 96%.

Und für den Iran planen sie eine noch höhere. Wenn die Alliierten den schleichende atomaren Holocaust durchführen konnten, warum dann nicht auch das Feuerwerk mit einem Schlag. Probehalber haben die Neocons erstmal 6 Atombomben Richtung Nahen Osten geschickt jede 10mal stärker als Hiroshima, wovon nur 5 in Barksdale ankamen, aber das müsste langen. Die 6., das weiß der Schäuble, wo die ist, alle Kenner gehen davon aus, verlautbarte er, dass die El Kaida sie gegen uns einsetzen wird, aber woher er das schon wieder weiß? Mmh, mmh, grübel, grübel. Nun gut, 5 eben. Tabris ist zu nah an Kurdistan, dann eben Teheran, Shiraz, Esfahan und Mashad und Ben Barra-Bas, da kommt man gut auf 10 Millionen, also da kommen wir locker auf 99%. Nur jetzt hat sich Putin mit den Kaspi-Anrainern getroffen und erklärt, dass Gewalt gegen Iran keine Option sei. Na, da entsteht ja Beratungsbedarf bei den Neocons, vielleicht ist ja deshalb Schäuble so lange in Amerika, oder  hat jemand was von ihm gehört?

Norbert Nelü
Internationale Sozialisten

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