MarktendeNews - ökon. Theorie Sahra Wagenknecht wird Anhängerin von Ludwig Erhard, dem ersten Neoliberalen.

27.05.2015 - Theorie

Ludwig Erhard wird von Sahra Wagenknecht als Vorbild gesehen. Nun hat sie also mit Stalin gleich auch Marx eingestampft … und wird Anhängerin … des Ordoliberalismus, des Vorläufers des Neoliberalismus und seines ersten Praktikers, Ludwig Erähard.

Erhard war während des Nationalsozialismus stellvertretender Leiter beim Nürnberger Institut zur Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware und Lehrbeauftragter der Nürnberger Handelshochschule.„In der Zeitung des Instituts äußerte sich Erhard beispielsweise positiv über die nationalsozialistische Zwangskartellierung, denn sie beuge den Schäden des „artfremden Preiskampfes“ vor“ (Wikipedia)

Kann der Kapitalismus von sich aus sterben?

29.10.2014 - Theorie

Nach sieben Jahren ununterbrochener Krise stellen sich diese Frage heute die meisten Menschen. Einige Unbedarfte reden sich trotz Bankenkrise, Schuldendilemma der Staaten, ausbleibendem Wachstum und zunehmender Kriege unverdrossen ein, dass es wieder aufwärts gehen wird. Seltsamerweise befinden sich darunter gerade viele sich Marxisten nennende Linke, in einer Zeit, wo schon manche vom Kapitalismus überzeugte Analytiker sich fragen, ob die Linken nicht doch recht gehabt haben?

Geld ohne Zinsen, geht das?

06.03.2014 - ökonomische Theorie

„Die Zinsen sind das Grundübel der Wirtschaft und ohne Zinsen könnten wir mit der Geldwirtschaft die Ungleichgewichte in der Welt abbauen.“ Ist eine oft gehörte Meinung, zum Beispiel auf den occupy-Demos, von Groß- und Kleinbürgern, aber auch manchmal von Arbeitern, die von deren These angesteckt wurden.

Die Kritik geht auf den Frühsozialisten Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865)  zurück. Er „sah in der Herrschaft des Zinses das größte Übel des Kapitalismus. Gäbe es das zinstragende Kapital nicht mehr, so dachte Proudhon, dann gäbe es auch keinen Kapitalismus mehr.“(Fidelches Cosmos)Er wollte aber wirklich nicht den Kapitalismus abschaffen, sondern eigentlich nur das internationale Großkapital zugunsten des Kleinkapitals, einer „wirklichen“ Marktwirtschaft ohne Zinsen.

Der Neoliberalismus, theoretische Schule und Geschichte, Hörfunkbesprechung

Der ökonomische Putsch, was hinter den Finanzkrisen steckt - wdr5 –

6.10.2012 - ökonomische Theorie

Das Hörfunk-Feature zeigt sehr gut die Verselbständigung des Finanzmarktes auf. Der wdr schreibt bei seiner Programmankündigung: „Gezielte Spekulationsattacken auf ganze Volkswirtschaften, Finanzagenturen, die Regierungen in die Knie zwingen, und ohnmächtige Politiker, die gebetsmühlenartig wiederholen, es gäbe keine Alternative: Europa befindet sich im Wirtschaftskrieg. Wie entstand dieses unumstößlich scheinende System?“

Dabei wird die Geschichte der Theorie und Praxis des Neoliberalismus aufgezeigt, der in Chile mit dem Diktator Pinochet das erste Mal ausprobiert wurde, der mit Hilfe des CIA, dem Rockefeller Konzern ITT und Henry Kissinger 1973 an die Macht geputscht wurde.

 

Kapitalismus ohne Wachstum, geht das?

Ob Schneeballsystem oder Multi-Level-Marketing, alles Betrug!

13.08.2012 - ökonomieche Theorie

In den Vereinigten Staaten, Japan und Europa kam das Wachstum zum Stillstand und ging meist schon in eine Rezession über. In vielen Diskussionsrunden und Medien wird diese Tatsache festgestellt und viele fragen sich Wachstum, brauchen wir das überhaupt? Ich brauch das nicht.

Diese Frage  wird in diesem Jahr wieder interessant, da die Wirtschaft wieder wie 2009 in den Keller sausen wird. Im Juni fiel die Industrieproduktion um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat und alles deutet daraufhin, dass das so weiter gehen wird. In der Wirtschaftswoche ist am 4.8. zu lesen:

Nach dem Wirtschaftscrash Markt oder Plan

1.6.2011 - ökonomische Theorie

1. Der Wirtschaftszusammenbruch

Nun dämmert es jedem so langsam, dass dieses Wirtschaftssystem abgewirtschaftet hat und den Lohnabhängigen und dem unteren Mittelstand gar nichts mehr anzubieten hat, außer dummen Durchhalteparolen und Geduldssprüchen überhaupt nichts mehr.

Die USA haben am 2. August bereits 14,28 Bio. Dollar Schulden und müssen jeden Tag 4 Mrd. Dollar geliehen bekommen, in 2011 schätzt man 1,65 Bio. $. Da kaum ein Land ihre Staatsanleihen kauft, müssen sie die zu 100% über die Federal Bank selber kaufen und die Dollar dafür drucken. Man muss wissen, dass die USA nur 25% ihrer Staatsausgausgaben einnehmen und die wollen sie auch gar nicht einsparen. Obama will lediglich 333.000$ von 1,65 Bio. $ einsparen, mehr nicht. Das BIP beträgt 14 Bio., und davon drucken die vereinigten Staaten jährlich 11,8%, ohne das dem eine Wertschöpfung gegenübersteht

Mit Conrad Schuhler weiter im Dunkeln tappen


Zu seinem Interview „Nach den Wahlen wird uns die Rechnung präsentiert"

13.09.2009 - ökonomische Theorie

Schuhler stellt fest, dass die Koalition als „eine aktive Betreiberin des neoliberalen Modells“ die Krise erst verursacht hat und rät am Ende des Interviews, „eine linke Partei, die sich als parlamentarische Speerspitze der außerparlamentarischen Bewegungen versteht und das Parlament zur Tribüne von deren Bedürfnissen und Forderungen macht“, aber kein Wort zur Alternative zu dem bankrotten System, obwohl doch alle Welt danach fragt.

Wirtschaftszusammenbruch: Der „Point of no Return“ der Produktion wird gerade überschritten.

Keine weltweite Rückkehr mehr möglich zum Weltwirtschaftsboom

25.03.09 - ökonomische Theorie

Märklin, Schießer, Rosenthal, eine Marke nach der anderen verschwindet vom Markt. Die Autobranche zittert. Mit den Abwrackprämien gab es kurz noch mal einen Aufschub vor dem Untergang. Aber zu so einem Konsumgutschein wie die Abwrackprämie bei allen Endverbraucher-Investitionen wollte sich die Regierung dann doch nicht durchringen, da bei den anderen Gütern wie z.B. Computern der Importanteil doch höher liegt. Da dachte die Regierung, kann sie das Geld gleich nach China überweisen. Die Auftragseingänge im Januar 2009 im Maschinenbau sind fasst um die Hälfte, um 40% abgestürzt.

Der Schüttelfrost des Kapitalismus, warum sein Untergang so plötzlich kommen wird.


26.02.09 - ökonomische Theorie

2008 sehen endlich auch andere wie der bei Heise veröffentlichte Artikel von Tomasz Konicz, dass der Kapitalismus sich seinem Ende auf Grund des tendenziellen Falls der Profitrate zuneigt. Je mehr Linke das Ende des Kapitalismus propagieren, je eher fallen die Kollegen nicht auf das „Es geht wieder Aufwärts“-Gesülze der Bourgeoisie herein und kämpfen entschlossener gegen Lohnkürzungen und Entlassungen.

Endstation Sehnsucht!

19.01.09 - ökonomische Theorie

Langsam rollt der kapitalistische Weltwirtschaftszug in den Sackbahnhof ein.

Wir sehen schon im Nebel voraus die Bahnhofshalle und die Ansagerin säuselt aus den quäkenden Lautsprecher so, dass Du jetzt nicht weist, will sie uns bezirzen oder ängstigen, „Endstation, bitte alles aussteigen, sie haben Anschluss mit dem Zug der Vernunft mit dem demokratischen Basisplan zur freien Welt oder mit dem Kriegszug der Diktatur zum Höllenschlund mit der Atombombe“ und die Fahrgäste suchen schon mal ihre Koffer zusammen.

Die Agonie des Kapitals, Protokolle seiner Todeszuckungen

03.05.2008 - ökonomische Theorie

 

Voranstellen will ich zwei Zitate von Rosa Luxemburg:

»Je gewalttätiger das Kapital vermittelst des Militarismus draußen in der Welt wie bei sich daheim mit der Existenz nichtkapitalistischer Schichten aufräumt und die Existenzbedingungen aller arbeitenden Schichten herabdrückt, um so mehr verwandelt sich die Tagesgeschichte der Kapitalakkumulation auf der Weltbühne in eine fortlaufende Kette politischer und sozialer Katastrophen und Konvulsionen, die zusammen mit den periodischen wirtschaftlichen Katastrophen in Gestalt der Krisen die Fortsetzung der Akkumulation zur Unmöglichkeit, die Rebellion der internationalen Arbeiterklasse gegen die Kapitalsherrschaft zur Notwendigkeit machen werden, selbst ehe sie noch ökonomisch auf ihre natürliche selbstgeschaffene Schranke gestoßen ist.«
Rosa Luxemburg: „Die Akkumulation des Kapitals”, S. 410,
32. Kapitel: Der Militarismus auf dem Gebiet der Kapitalakkumulation

»Der Imperialismus ist ebensosehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals, wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, dass dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muss. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die die Schlussphase des Kapitalismus zu einer Periode der Katastrophen gestalten.«.
Rosa Luxemburg: „ Antikritik”, S. 361

Irrenanstalt Finanzmarkt

12.01.08 - ökonomische Theorie

Die amerikanische Regierung und die Opposition haben beschlossen, den „armen“ Banken mit 700 Milliarden Dollar des amerikanischen Steuerzahlers unter die Arme zu greifen. Nur zur Orientierung. Der deutsche Haushalt beträgt 2009 288 Mrd. Euro bzw. 415 Milliarden Dollar. Mit diesem Geld will Finanzminister Henry Paulson den Banken die „faulen“ Kredite abkaufen.

Norbert Nelte, Marxistische Wirtschaftstheorie, leicht gemacht


25.09.2008 - ökonomische Theorie

Von der Sklavenhaltergesellschaft bis zum Feudalismus wurde die einfache Warengesellschaft durchgeführt. Der Schuster stellte z.B. Schuhe her, nicht um damit Gewinn zu erwirtschaften, sondern um dafür Gerste zu bekommen. Es herrschte das Prinzip vor Ware – Geld – Ware (W-G-W). Der Schuster produzierte erst die Ware Schuhe, verkaufte sie für Geld und kaufte sich für dieses Geld die Ware Gerste.

Im Kapitalismus dagegen herrscht das Prinzip Geld – Ware – GeldΔ (G-W-G’). Der Kapitalist investiert z.B. in eine Autofabrik Geld, lässt dort die Ware Auto produzieren und verkauft diese für Geld, natürlich so, dass er dann auch mehr (Δ=Delta) hat, als er anfangs Geld investiert hat. Natürlich auch will er bei der ganzen Gewinnhackerei mehr haben, als er auf der Bank für Festgeldzinsen ohne Risiko bekommen würde. Dies nennt Marx die erweiterte Warengesellschaft.

 

Die postkapitalistische Produktionsweise
Basisdemokratisch solidarischer Plan oder Zwangswirtschaft in einer Gefängnis-Sklavenhaltergesellschaft, Sozialismus oder Barbarei?

12.1.2008 - öonomische Theorie

Ein Gespenst knirscht rund um die Welt. Die Angst vor der Finanzkrise treibt im Londoner Finanzbezirk „City of London“ die Manager immer mehr in die Praxen der Arbeitsmediziner und Psychiater. „Fachärzte sehen einen kausalen Zusammenhang zwischen den Turbulenzen im internationalen Bankwesen und den steigenden Erkrankungszahlen.“ schreibt das deutsche Ärzteblatt. „Unsere Patientenzahlen sind binnen zwölf Monaten um zwischen 30 und 40 Prozent gestiegen“, so Mark Beadle,

 

Trotz Miniaufschwung, das Spiel ist aus - Nichts geht mehr 2. Die Grenzen des Marktes

1. Die Profitrate

05.06.07 - ökonomische Theorie

Rosa Luxemburg analysierte in ihrem Werk „Die Akkumulation des Kapitals“ das Ende des Kapitalismus viel dramatischer als Karl Marx, der es langsam einschlummern sah. In der Antikritik fasst sie ihre Erkenntnisse auf den Punkt gebracht zusammen:

»Der Imperialismus ist ebensosehr eine geschichtliche Methode der Existenzverlängerung des Kapitals, wie das sicherste Mittel, dessen Existenz auf kürzestem Wege objektiv ein Ziel zu setzen. Damit ist nicht gesagt, dass dieser Endpunkt pedantisch erreicht werden muss. Schon die Tendenz zu diesem Endziel der kapitalistischen Entwicklung äußert sich in Formen, die die Schlussphase des Kapitalismus zu einer Periode der Katastrophen gestalten.«.
(1 Rosa Luxemburg: „ Antikritik”, S. 361)

Marx war der Auffassung, dass das, was weltweit produziert wird, auch letztlich seine Käufer finden wird. Bei dieser Betrachtungsweise wird aber der ständige Abbau von Arbeitsplätzen und damit Konsumenten nicht betrachtet. Das Kapital produziert aber blind im Voraus für einen unbekannten Markt und produziert deshalb ständig einen Überschuss an Konsumgüter (Butterberge-Autohalden).

Trotz Miniaufschwung,
Das Spiel ist aus - Nichts geht mehr

1. Die Profitrate

03.06.07 - ökonomische Theorie

Noch ist kein Kräutlein gegen den tendenziellen Fall der Profitrate und gegen die Grenzen des Marktes gewachsen. Nur die anteilsmäßig schwindende Arbeit ist die Quelle des Profits und der Markt bleibt begrenzt, die Erde bleibt nun mal eine Kugel.

Der Kapitalismus neigt sich seinem Ende zu, auch wenn seine Anhänger den derzeitigen Miniaufschwung noch so sehr bejubeln. Er wird leider nicht nachhaltig sein und der Abwärtsgang wird weiter und schneller voranschreiten, gerade wegen des Miniaufschwungchens. Aber eins nach dem anderen.

 

 

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