MarktendeNews - Klassenkampf

Die Angst der Superreichen vor der Rache der Armen

25.07.2014 - Klassenkampf

Noch in diesem Jahr wird die erste Blase mit einem nervzerfetzenden Getöse platzen und wie eine Apokalypse alle anderen Blasen mit einem schrillen Platzkonzert mit sich reißen. Der Baltic Dry Index, der den Weltseehandel misst, ist so tief eingebrochen wie 2008 vor dem Lehman-Crash.

Die Zentralbank der Zentralbanken BIZ schrieb in ihrem Jahresbericht vom 1.4.2013 – 31.3.2014 „Nur wenige sind bereit, Finanzbooms zu zügeln, die allen die Illusion vermitteln, sie seien reicher. Oder auf  die schnellen Rezepte zur Ankurbelung der Wirtschaft zu verzichten, selbst wenn untragbare  Finanzbooms  dadurch  noch  angeheizt  werden  könnten.  Oder  die Bilanzprobleme  inmitten  des  Abschwungs  ernsthaft  anzugehen,  wenn  scheinbar einfachere Maßnahmen zur Verfügung stehen. Die Versuchung, eine Abkürzung zu nehmen, ist einfach zu groß, obwohl die Gefahr besteht, dass sie ins Leere führt. Der Weg vor uns kann lang sein. Ein Grund mehr also, die Reise lieber früher als später anzutreten“ S. 25. Auf deutsch „Die Menschen machen lieber Blasen, die eine heile Welt vorgaukeln. Aber je größer diese Blasen werden, umso verheerender wird das Platzen. Lasst die Blasen besser jetzt ‚kontrolliert’ platzen.

 

Solidarität mit der griechischen Arbeiterklasse!

30.03.2010 - Klassenkampf

“Die Griechen sollten nicht mehr über ihre Verhältnisse leben und Sozialkürzungen hinnehmen, warum sollen wir Deutsche deren Schulden bezahlen? Der „korrupte und faule Grieche" solle erst einmal seinen eigenen Stall ausmisten.“ Das ist in Deutschland die gängige Meinung der meisten nichtgewerkschaftlichen Kollegen und sie bemerken dabei gar nicht, dass sie von der Auftragspresse spalterisch aufgehetzt wurden und letztlich damit das eigene Grab graben.

Allen voran schreitet die Bild-Zeitung mit ihren Kampfparolen: „Müssen wir für die Schulden von Iren, Italienern und Griechen zahlen?“ fragt sie, und antwortet gleich mit SPD-Steinbrück, damit die linksbürgerlichen auch gleich wissen, wie sie zu denken haben „Kommt nicht in Frage“

Der gleiche Tenor bei der Welt  „Ihr Leben auf Pump ist vorbei, …während das Land mit sich selber kämpft … Das Land hat keine neuen Industrien gegründet und sich nicht fit für die Moderne gemacht, im Gegenteil, es wurde teurer, langsamer und verlor seine Industrie.

Die Globalisierung und die Kollegen bei Opel, Mahle und Conti

31.05.2009 - Klassenkampf

Die Übernahme von Conti durch Scheffler und von Opel vielleicht durch Fiat und die Weltwirtschaftskrise wird auf die deutschen Kollegen Auswirkungen haben, die dem hiesigen Kapital sowie der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführung nicht gefallen werden. Die Globalisierung wirkt sich nicht nur positiv mit der internationalen Arbeitsteilung für das Kapital aus, sondern auch positiv mit der Anpassung der Radikalisierung für die deutschen Arbeiter, sie werden sich nicht mehr so schnell alles gefallen lassen. Turiner Verhältnisse in Rüsselsheim oder französische in Hannover. Die Globalisierung bringt nicht nur dem Kapital billige Löhne, sondern auch den Arbeitern gleiche Kampferfahrungen.

Die Neuformierung der linken Bewegung
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08.02.2009 - Klassemkampf

Nach dem Zusammenbruch der stalinistischen Welt brach auch das Weltbild ihrer Anhänger ein. Die Mao-Stalinisten schlossen sich orientierungslos schon nach Maos Tod 1976 den Grünen an, und 1989 folgten die Moskau Stalinisten in die PDS. Mit Stalin warfen sie auch die Krümel vom „Marxismus“ über Bord, nur wenige einzelne konnten sich in ihrem ganzen Wirrwarr an linken Positionen festhalten.

Die Partei Die Linke vollzog den Bruch mit einem scheinbar alternativen System im Parlament und ihre Entwickelung zu einer straatstragenden Partei wurde deshalb am Deutlichsten. In der Berliner Regierungskoalition hat sie bereits zur Genüge bewiesen, dass sie auch treu Politik für das Kapital betreiben kann. Innenpolitisch treten sie für ein kaum besseres Hartz VI ein und akzeptieren damit die Notwendigkeit der Sozialkürzung zur Profitheckerei des Kapitals.

Stoppt die Aufweichung des Flächentarifvertrages der IGM

26.12.2008 - Klassenkampf

Wie lange wollen wir uns die Verarschung der DGB-Bonzen noch gefallen lassen? Erst hat die IGM 8% Lohnerhöhung gefordert, nun gibt sie klein bei, und schließt mit 1,24 bis 2,85% ab. Der Tarif läuft über 18 Monate und zwar ist er so kompliziert, dass die wirkliche Lohnerhöhung keine Sau errechnen kann. Jedenfalls liegt der Abschluss weit unter 2007 und weit unter der Inflationsrate für Arbeitnehmerhaushalte, besonders Familien, und dieser große Reallohnverlust nach einer Warnstreikwelle mit 600.000 Kollegen. Der unklare Betrag kommt dadurch zustande, dass der 2. Schritt über 2,1% vom 1. Mai 2009 bis in den Dezember 09 verschoben werden kann (kann) und die Einmalzahlung von Mai bis Dezember 09 entfallen können. Davon werden die Betriebe aber reichlich Gebrauch machen, was dann zu einem Abschluss nahe an die 1,24% heranführen wird. Die von der IGM genannten 4,2% ist nichts anderes als bewusste Irreführung.

Schlüsse aus den Warrnstreiks bei bei Nokia-Siemens, Berlin und der Telekom

08.06.2007 - Klassemkampf

Wir gehen natürlich davon aus, dass die 750 Millionen €uro Gewinn bzw. die 5%-Rendite bei Nokia mehr als genug sind und keinen Grund bieten, fast 3.000 Kollegen zu entlassen, nicht mal einen einzigen. Leider sehen das die Kapitalgeber (Aktionäre oder Gesellschafter) bei Nokia nicht so. In ihren Hochzeiten hatten sie bei Nokia 16% Rendite erzielt.


Nulltarif für Hartz-IV-Empfänger!

29.12.2006 - Klassenkampf

Die Arbeitslosen sind neben den Behinderten und Armutsrentnern die von der neoliberalen Sozialdemontage mit am härtesten betroffen. Man ist empört und hilflos gegenüber den skandalösen Kürzungen bei den Ärmsten der Bevölkerung, während die Reichen mit Steuergeschenken überschüttet werden. Inzwischen sind bereits 7 Millionen Erwerbslose abhängig von Hartz-IV-Zahlungen. Die Ein-Euro-Jobber sind natürlich auch Arbeitslose, weil sie weiterhin Arbeit suchen müssen. Die Bundesregierung zählt sie aber nicht in der Arbeitslosenstatistik und schönt diese ganz gewaltig (Auch die 58-Geegelten erscheinen nicht mehr in der Statistik).


Wirtschaftsankurbelung durch Lohnverzicht?

10.08.2006 - Klassenkampf

Das Kapital will uns glauben machen, dass es nach einem Verzicht der Lohnabhängigen mit der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen wieder aufwärts ginge. Seine Handlanger in Politik und den Medien stoßen ins gleiche Horn, wie 1988 Erich Honecker, bevor sein mächtiger Patei- und Militärapparat weggepustet wurde. Damals haben unsere feinen Herrschaften sich über Erich lustig gemacht. Warum aber sollten wir, die nichts außer unserer Arbeitskraft haben, jetzt diesen Schwachsinn glauben, nur weil so ein Hirnriss jetzt von den Couponschneidern und ihren Lakaien geblubbert wird?

Und die reformistische oberste Gewerkschaftsführung hat nichts eiligeres zu tun, als den Kollegen mit ihren Vertragsabschlüssen glauben zu machen, dass dieses Pferdeäppeltheorem* schon stimmen würde und jagt damit die Kollegen von einer Niederlage in die nächste. Damit geben sie sowohl der Basis als auch der mittleren und unteren Gewerkschaftsführung für den Klassenkampf wohlwissend nur stumpfe, völlig unbrauchbare Waffen in die Hand.

(* Eifrig die grossen Pferde füttern, dann fallen auch leckere Pferdäppel für die kleinen Spatzen ab.)

 

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