MarktendeNews - Finanzkrise

Finanzkrise, 1.1. Die Profitrate


11.06.2010 - Finanzkrise

Während die Gewinne seit 1982 bis 2004 um 235% gestiegen sind, sind die Löhne, lässt man den Sprung von DDR zu Westlöhnen außer acht, nahezu gleichgeblieben. Die Arbeiter hatten also seit 1982 in ihrem Warenkorb die gleiche Anzahl, während die Reichen ihr Einkommen mehr als Verdoppelten.

Finanzkrise, 1.2. Die Grenzen des Marktes

19.06.2010 - Finanzkrise

Der Kapitalismus ist davon abhängig, dass er sich ständig ausweitet. Die Produktionsweise mit der Konkurrenz zwingt die einzelnen Betriebe dazu, permanent zu rationalisieren, halten sie einmal damit inne, werden die Konkurrenzbetriebe sie überholen und zu guter Letzt vom Markt werfen.

Wenn aber mit einer Maschine rationalisiert wird, werden auch Arbeiter entlassen, damit die Maschine sich bezahlt macht; oder der Absatz ausgeweitet, damit die freiwerden Arbeiter beschäftigt werden können.

 

Die Finanzkrise 1.3. US-Handelsbilanzdefizit gegenüber China

21.06.2010 - Finanzkrise

Im Wesentlichen sahen die revolutionären Linken in den 70ern dieProfitrate anfangs desneuen Jahrtausends gegen Null tendieren und damit auch das langsame Ende des kapitalistischen Systems. Die Herrschenden wollten dem entgegentreten und so wuchs die Kaufkraft der Löhne schon in den 70er der USA nicht mehr weiter. In Deutschland setzte dieser Angriff auf die Arbeiter mit Kohl 1982 ein. Seither ist der Warenkorb des Durchschnittslöhners gleich geblieben.

1995 wurde das Internet eingeführt und somit konnte in Sekunden ein weltweiter Preisvergleich durchgeführt werden. Die Transportcontainer waren schon 1959 eingeführt worden, mit denen die Frachtraten um 90% und mehr fielen. Zusammen ergab das die Globalisierung, den weltweite Warenaustausch.

 

Die Finanzkrise, 1.4. Die Subprimemarktkrise

30.06.10 - Finanzkrise

Für die Arbeiter wurde in den USA das Geld immer knapper. Bei General Motors wurden im April 2008 die Löhne von 70 Dollar auf einen Schlag um 80% auf 14 Dollar gekürzt, 9,36 €uro, bald wie in Mexiko. Krankenkosten soll nun die Gewerkschaft zahlen. Dafür bekommt sie Aktien von GM.

 

 

Die Finanzkrise, 2.1. Staatsüberschuldung wegen "Bankenkrise"?

09.01.2013 - Finanzkrise

2012/3 werden die Jahre der Wahrheit nicht nur für den Euro, nicht nur für ganz Europa, auch nicht nur für den Dollar, den Yen oder den Yüan, nein, für das ganze Wirtschaftssystem. Für Europa haben schon viele wesentlichen Wirtschaftsanalytiker eine tiefe, langanhaltende Rezession vorausgesagt, und das wird sicher nicht auf Europa beschränkt bleiben, nein, eine weltweite Rezession.

Auch Deutschlands Wirtschaft schrumpfte im 4. Quartal um 1%.

Richtig aber wird es erst 2015 losgehen, dann aber ohne Wiederkehr, tiefer und tiefer.

Die Profitrate im produzierenden Gewerbe in den Vereinigten Staaten und Europa ist seit den 90er Jahren unter den Zinssatz des Finanzmarktes gefallen. Gleichzeitig haben sich die Märkte verengt und können nach der Kapitalisierung Ostasiens, besonders Chinas, nicht mehr ausgeweitet werden. Es lohnt sich kaum noch die Profitrate mit Rationalisierung zu halten, da jedes Prozent, das durch Rationalisierung erreicht wird, einen immer größeren Aufwand benötigt.

 

Finanzkrise, 2.2. Je kaputter die Marktwirtschaft, desto mehr Kriege!

07.03.2013 - Finanzkrise

Wer hätte während des Vietnamkrieges gedacht, dass wir 4-5 Kriege 2013 gleichzeitig haben und es werden immer mehr. Je größer die Zusammensetzung des Kapitals ist, ist nicht nur die durchschnittliche Profitrate umso niedriger gefallen, sondern nehmen auch die Staatsschulen zu und die Kriege.
Das hat mehrere Gründe.

  1. verlieren die Staaten immer mehr profitable produzierende Branchen und begeben sich auf direktem Raub von Rohstoffen, wie es manchmal auch direkt zugegeben wird.

 

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