MarktendeNews - Ausland


Tsipras, vom Tiger zu Schäubles Vollstrecker

Kritik zu „Griechenland-​Abstimmung: Nein zur Erpressung, nein zur Austerität“ von Marx21

18.07.2015 - Ausland

Zur Erpressung gehören immer zwei. Der, der erpresst und der, der sich erpressen lässt. Nun macht Tsipras sich mit Rückendeckung der „antikapitalistischen“ Strömung innerhalb von Syriza zum Vollstrecker Schäubles und des Kapitals. Nicht nur vom OXI des ärmeren Volkes ist etwas übrig geblieben, sondern auch von der „Linken Plattform“ blieben nur Kuschelbärchen übrig.

Wann, wenn nicht hier hätte man eine revolutionäre Perspektive aufzeigen können, denn hier gibt es einen breiten Widerstand, der noch breiter werden wird, wenn die Wirtschaft jetzt weiter schrumpfen wird, beson­ders die Tourismusindustrie auf Grund der beinahe Ver­dop­pelung der Mehrwertsteuer von 13 auf 23%.

Die Chancen der Arbeiter bei 9,25% Zinsen für die Staatsanleihen bei einem Wahlsieg von Syriza.


05.01.2015 - Ausland

Am 25.1.2014 gibt es für das griechische Parlament eine Neuwahl. Die Wahlchancen für die Linken Syriza stehen auf gut 35,0%. Viele Arbeiterkollegen machen sich große Hoffnungen mit der Linken Syriza. Aber das einfache Volk wird nichts von Syriza haben. Es wird eher noch strengere stärkere Sozialkürzungen geben, weil Syriza auf alle Fälle in der EU bleiben will. Sie glaubt, wenn sie sich nur dem „gesunden“ Kapitalisten beugt, und die Sache der Lohnabhängigen besser verwalten würde, könnten sie den Moloch „Kapitalismus“ schon bezwingen.


Kritik zu „Eine Chance für die Bewegung“ von Peter Schaber. Bonds = 11,17%

Norbert Nelte - 01.02.2015 - Ausland

Grundsätzlich stimme ich darin überein, Syriza ist eine Chance für die Bewegung, aber der Artikel überzeichnet doch ganz gewaltig die Möglichkeiten von Syriza und lässt den sozialdemokratischen Leser in eine Illusion zurück, die Wahlen würden schon etwas verändern.

Sicher wurde in dem Artikel darauf hingewiesen, dass dann die Bewegung „mit vollem Magen“ wieder weiter kämpfen kann, aber die meisten Menschen auch in Griechenland sind nun mal Sozialdemokraten, und die würden sich wahrscheinlich im Großen und Ganzen mit de Angeboten von Syriza zufrieden geben.

Griechische Staatsanleihen kaufen oder Griechenland raus aus dem Euro?

14.09.2011 - Ausland

Diese Frage bewegt momentan ganz Europa. Deswegen ist schon der Chefvolkswirt der EZB Jürgen Stark zurückgetreten. Er hatte bei der Europäischen Zentralbank intern gegen den unbeschränkten Kauf von Staatsanleihen zur Stützung hoch verschuldeter Länder wie Griechenland oder Italien gesprochen, da dies ein Fass ohne Boden wäre und nur die Inflation antreiben würde.

Dies sind auch im Wesentlichen die Argumente der Kritiker des Kaufs von Staatsanleihen durch die EZB. Dieser Kauf ist im Grunde nichts anderes als der künftige Kauf durch den EFSF oder auch nur die Euro-Bonds. Damit wird die M3-Geldmenge nur massenhaft erhöht, ohne dass dem eine Wertschöpfung gegenübersteht.

Dies sind auch im Wesentlichen die Argumente der Kritiker des Kaufs von Staatsanleihen durch die EZB. Dieser Kauf ist im Grunde nichts anderes als der künftige Kauf durch den EFSF oder auch nur die Euro-Bonds. Damit wird die M3-Geldmenge nur massenhaft erhöht, ohne dass dem eine Wertschöpfung gegenübersteht.

Amerikas Weltherrschaft ist aus - und nun?

20.11.2010 - Ausland

Es ist passiert, die USA hat ihre Vorherrschaft in der Welt verloren. Das Feuerwerk dazu wird es etwas später geben. Wenn es die fortlaufenden Kriege im Irak und in Afghanistan nicht gäbe, dann könnte man schon fast Mitleid haben mit Obamas vergeblichen Versuchen, seine Linie in der Welt durchzusetzen und sich Gehöhr zu verschaffen. Amerika haut auf den Tisch und die Merkel schaut den Obama kurz bös an, und Deutschland und China können ihre Dumpingpolitik in Ruhe weiter machen.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ihre dringende Blinddarmoperation gewonnen.

19.06.2006 - Ausland

(Keine Satire, bitterer Ernst)

So könnte die Antwort des Bundestaates Oregon auf eine dringende Operationsantrag für eine Billiglohnarbeiterin demnächst lauten. Von 91.000 Niedrigverdienern, die sich offiziell für die Übernahme der Krankenkassenkosten beworben haben, haben 24.000 Personen durch Losentscheid die staatliche Stützung gewonnen. 67.000 gingen leer aus und müssen nun an der Blinddarmentzündung sterben.

So kann wenigstens weiter für die Waffenproduktion gezahlt werden, und unser seliger Billigjobber hat sich verdient gemacht fürs Vaterland bzw. genauer für die

 

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