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Marktwirtschaft total am Ende

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Der letzte Versuch in Fukushima

11.10.2013 - Staat

Auf dem Dach in 30 Meter Höhe der Ruine des ehemaligen Atomkraftwerkes Nr. 4 in Fukushima ist das Abklingbecken  postiert mit 1.500 Brennstäben. Sie hat man vor 2,5 Jahren aus dem Reaktor entnommen, nicht weil sie abgebrannt wären und ihre einjährige Abklingzeit reif wäre, nein, sondern weil im Reaktorblock sich überall Ritzen auftaten, das Wasser auslief und eine endgültige Kernschmelze der Brennstäbe drohte.

Nun sind in dem Abklingbecken auch überall Ritzen aufgetreten und die Ruine neigt sich einen Meter zur Seite, weil der Untergrund voll mit dem überall auslaufenden kontaminierten Wasser gesogen ist. 1.000 Wasserbehälter wurden auf dem Gelände aufgestellt, die das kontaminierte Wasser aus allen 4 zerstörten Reaktorblöcken auffangen sollte, aber die jetzt ebenfalls leck sind.

Die Betreiberfirma dieses ganzen Chaos Tepco (Tokio electric power companie) hatte schon ganz professionell mit einfachen Eisenstäben geübt, dass sie die Brennstäbe mit der Hand umsetzen kann. Brennstäbe mit der Hand, professionell, nicht wahr? Jedenfalls hatte die Regierung Shinzo Abe nach 2,5 Jahren das auch schon erkannt, dass Tepco alles nur noch viel schlimmer macht und macht das Management der Rettungsaktion endlich selber. Wunderbar, sollt man denken, aber zu spät.

Statistik Luegen II, Die Illusionsmaschine macht uns glauben, dass alles besser sei als 1929


28.08.2013 - Ökonomie

Es ist wirklich erstaunlich, wie toll die Illusionsmaschine in der ausgehenden kapitalistischen Profitproduktionsgesellschaft funktioniert, und das ganz ohne Cannabiskekse.

Goldig. Schäuble nimmt 1,9% mehr Steuereinnahen ein bei einer offiziellen Inflationsrate von 1,9% und einer tatsächlichen von vielleicht 4% und die gleichgestellte Presse jubelt im Gleichklang, als ob es Kant nicht mehr gäbe und die Sonnenkönigin das Denken im Gleichklang vorgibt. 1,9% minus 1,9% bedeutet höchstens Nullwachstum und mitnichten geht ein “Aufwärtstrend bei Steuereinnahmen weiter“. Pustekuchen. Bei einer tatsächlichen Inflation von vielleicht 4% wäre das sogar eine Mindereinnahme von 2%.

Was Schäuble mehr eingenommen hat, ist in der Tat Papier, dass aber bald in der Altpapiersammlung landen wird, nachdem ein Stempel auf dem 100 Euroschein aufgestempelt wurde: 1 Millionen Euro!

 

Statistiklügen I: Eine schöne Illusion  wird zur„Realität“

13.08.2013 - Ökonomie

Wir haben gesehen, dass bei der Berechnung der Inflation schon verzerrende Berechnungen angewendet werden, um das Wählervolk im Unklaren zu lassen über die erschreckend hohe Verbraucherinflation.

Erstens wurde seit Juli 2002 mit dem Euro die hedonische Preisberechnung eingeführt. Nach Wikipedia kann alleine dadurch schon die Inflationsrate um 30% niedriger werden und entsprechend ergibt sich eine 30% höhere BIP-Wachstumsrate.

 

Kapitalismus geht, Betriebe ohne Boss kommen

15.08.2013 - Basisdemokratie

Die Widersprüche des Kapitals haben sich schon weltweit dermaßen gleichzeitig zugespitzt, dass in mindestens 6 Staaten von  den Beschäftigten die Betriebe in Selbstverwaltung übernommen wurden, in Argentinien, Griechenland, Spanien und Mexiko sowie ein Einzelbeispiel in den USA. Marx sah in der selbständigen Organisation der Produktion durch die Arbeiter in Genossenschaften einen ersten Schritt zum Kommunismus. Diese Erscheinungsform, dass gleichzeitig in mehreren Ländern von den Arbeitern Betriebe in Selbstverwaltung erkämpft wurden, gab es auch schon nach 1917.

Die Inflation treibt schon über die Ufer


19.07.2013 - Ökonomie

Obwohl die offizielle Preissteigerung im Juni 2013 nur bei schöngerechneten 1,8% liegt, muss einem als Verbraucher angst und bange werden angesichts der enormen Preissteigerungen im Supermarkt. Wenn man für 100 DM vor 20 Jahren noch gut einen ganzen Einkaufswagen voll packen konnte, kriegt man heute für 50 Euro kaum ein Warenkörbchen gefüllt.

Das gleichgewichtige Wirtschaftssystem der Arbeiterräte

12.7.2013 - Basisdemokratie

Wir haben am 15.6.13 in dem Artikel „Kapitalismus geht, Betriebe ohne Boss kommen“ über die 450 selbstverwalteten Betriebe in 9 Ländern berichtet. Heute wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, werden die Betriebe ohne Boss auch unabhängig von der Frage der Gerechtigkeit auch eine wirtschaftliche Alternative zu der maroden Weltwirtschaft aufzeigen

Das objektive Interesse des Arbeiters ist

Wieso Bankenkrise? Sie wollen alles

19.01.2013 - Ökonomie

Immer, wenn eine Bank in Europa sich verzockt hat und der Staat deshalb Hilfe benötigt, heißt es erst einmal, die Spanier oder die Italiener hätten über ihre Verhältnisse gelebt und müssten ihre Löhne und Renten kürzen. Wie selbstverständlcich muss das einfache Volk für das „Versagen“ der Banker bezahlen. In Spanien z.B. hatte der Staat eine lupenreine Spitzenschuldenquote von nur 40%, besser als Deutschland. Dann musste die Bankia-Bank gerettet werden und Spanien steht inzwischen bei einer Schuld von 92,9%. Die spanischen Arbeiter mussten die Bankschulden zahlen und 26% sind heute 2013 arbeitslos, Sogar 56% der jungen Arbeiter.

Serie "Die Finanzkrise"
2.2. Je kaputter die Marktwirtschaft, desto mehr Kriege!

07.03.2013 - Ökononomie

Wer hätte während des Vietnamkrieges gedacht, dass wir 4-5 Kriege 2013 gleichzeitig haben und es werden immer mehr. Je größer die Zusammensetzung des Kapitals ist, ist nicht nur die durchschnittliche Profitrate umso niedriger gefallen, sondern nehmen auch die Staatsschulen zu und die Kriege.
Das hat mehrere Gründe.

 

 

 

Serie „Die Finanzkrise".
2.1. Staatsüberschuldung wegen "Bankenkrise"?

09.01.2013 - Ökononomie


2012/3 werden die Jahre der Wahrheit nicht nur für den Euro, nicht nur für ganz Europa, auch nicht nur für den Dollar, den Yen oder den Yüan, nein, für das ganze Wirtschaftssystem. Für Europa haben schon viele wesentlichen Wirtschaftsanalytiker eine tiefe, langanhaltende Rezession vorausgesagt, und das wird sicher nicht auf Europa beschränkt bleiben, nein, eine weltweite Rezession.

Auch Deutschlands Wirtschaft schrumpfte im 4. Quartal um 1%.

 Richtig aber wird es erst 2015 losgehen, dann aber ohne Wiederkehr, tiefer und tiefer.

Die Profitrate im produzierenden Gewerbe in den Vereinigten Staaten und Europa ist seit den 90er Jahren unter den Zinssatz des Finanzmarktes gefallen. Gleichzeitig haben sich die Märkte verengt und können nach der Kapitalisierung Ostasiens, besonders Chinas, nicht mehr ausgeweitet werden. Es lohnt sich kaum noch die Profitrate mit Rationalisierung zu halten, da jedes Prozent, das durch Rationalisierung erreicht wird, einen immer größeren Aufwand benötigt.

2012



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