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Marktwirtschaft total am Ende

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2009

Mit Conrad Schuhler weiter im Dunkeln tappen


Zu seinem Interview „Nach den Wahlen wird uns die Rechnung präsentiert"

13.09.2009 - ökonomische Theorie

Schuhler stellt fest, dass die Koalition als „eine aktive Betreiberin des neoliberalen Modells“ die Krise erst verursacht hat und rät am Ende des Interviews, „eine linke Partei, die sich als parlamentarische Speerspitze der außerparlamentarischen Bewegungen versteht und das Parlament zur Tribüne von deren Bedürfnissen und Forderungen macht“, aber kein Wort zur Alternative zu dem bankrotten System, obwohl doch alle Welt danach fragt.

Das Massenmassaker in der Wüste Afghanistans

18.08.09 - Krieg

Vor acht Jahren hat die afghanische Nordallianz und die US-Armee mit bis zu 150 Soldaten 5.000 Taliban-Kämpfern in Dasht-e Leli in Containern in der Wüste erstickt oder erschossen. Die US-Armee hatte eindeutig immer die Befehlsgewalt gehabt und trägt deshalb an dem Massaker die Hauptverantwortung. Präsident Obama will aber trotzdem die Verantwortlichen nicht anklagen, er lässt, obwohl die filmischen Beweise des Iren Jamie Doran und zig Zeugenaussagen vorliegen, immer noch nur untersuchen. Ihm ist seine Kumpanei mit den Massenmördern immer noch wichtiger als die Wahrheit über das Massaker aufzudecken, weil er mit ihnen immer noch seine Hände im Irak, in Afghanistan und Pakistan blutig macht und weiter blutig machen will. 2002 hat die US Regierung sogar noch gegen den ARD-Film protestiert.

Ist der Kapitalismus noch zu retten?

Überschuldung, Pleiten, Arbeitslosigkeit, Massenverarmung, Hyperinflation!

01.08.2009 - Ökonomie

„Dies ist die schlimmste Krise seit 48“, „seit 29“, „schlimmer als 29“, „die Schlimmste überhaupt seit Bestehen des Kapitalismus“. Die Auguren überschlagen sich mit ihren Prophezeiungen, dass es den Konsumenten der Vorhersagen nur schlecht werden kann, die Regierung bildet da keine Ausnahme, Minister Steinbrück favorisiert die 48-Variante. Nur, alle haben unrecht. Innerhalb der Marktwirtschaft wird diese Krise nie mehr überwunden werden können, sondern erst in einer ohne Konkurrenz arbeitenden solidarischen Planwirtschaft.

Sloterdijkes Marktwirtschaft ohne Wachstum, geht das überhaupt?

15.07.2009 - ökonomische Theorie

Erst wollte ja der Hausphilosoph des deutschen Kapitals Peter Sloterdijke in faschistischer Manier nach seinem Machwerk „Regeln für den Menschenpark“ einen neuen Menschen züchten, der in der Welt bestehen könne, nun stellt er in seinem Philosophischen Quartett im ZDF aber fest, dass das Problem weniger an dem Menschen liege, sondern doch mehr an dem Wirtschaftssystem. Er kommt mit seinen Mitdiskutanten Rüdiger Safranski und seinen Gästen, der Schriftstellerin Juli Zeh und dem Sozialwissenschaftler Professor Meinhard Miegel am 7.6.09 zu dem glorreichen Schluss, dass wir uns von der Wachstumsideologie verabschieden müssten, einer Haltung, der wir auch häufig im normalen Alltag begegnen.

 

Von der Vorgeschichte zur Geschichte der Menschheit.

14.06.2009 - Philossophie

Nun wird es immer deutlicher, dass die Marktwirtschaft ihrem Ende zusteuert. Auch, wenn alle wesentlichen Staaten massiv zusammengebrochen sind, glauben die unermüdlichen Kapitalismus-Gläubigen noch immer, dass letztlich die Produktion auch wieder seine eigenen Käufer schafft. Hier liegt aber ein grundlegender Irrtum vor.

 

Die Globalisierung und die Kollegen bei Opel, Mahle und Conti

31.05.2009 - Klassenkampf

Die Übernahme von Conti durch Scheffler und von Opel vielleicht durch Fiat und die Weltwirtschaftskrise wird auf die deutschen Kollegen Auswirkungen haben, die dem hiesigen Kapital sowie der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführung nicht gefallen werden. Die Globalisierung wirkt sich nicht nur positiv mit der internationalen Arbeitsteilung für das Kapital aus, sondern auch positiv mit der Anpassung der Radikalisierung für die deutschen Arbeiter, sie werden sich nicht mehr so schnell alles gefallen lassen. Turiner Verhältnisse in Rüsselsheim oder französische in Hannover. Die Globalisierung bringt nicht nur dem Kapital billige Löhne, sondern auch den Arbeitern gleiche Kampferfahrungen.

Seitdem gegen die Schweinegrippe geimpft wird,
steigen die Todesraten

Norbert Nelte - 30.04.2009 - Krieg

Seltsamer Zufall, oder ist das vielleicht Berechnung? Nach einer Impfaktion an dem Pflegepersonal in einem schwedischen Krankenhaus erkrankten viele Pflegerinnen (Rechts) und 4 starben bereis. Auch so in Deutschland.

Bis zur Impfaktion am 26.10. starb gerade mal eine an der Schweinegrippe, die sowieso schon kurz vor dem Alterstod stand. Es war geradezu ein Glück, wenn man die Schweinegrippe statt der normalen Grippe bekam, denn daran sterben jedes Jahr nur 8.000 Menschen. Es liegt auf der Hand, dass das Sterben an der Schweinegrippe von der Impfung verursacht wird. Warum bekommt die Bundeswehr und die Regierung eine spezielle Impfung? Warum lässt Obama seine Kinder nicht impfen? Er weiß, dass in dem Teufelszeug Quecksilber und Adjuvanzien, sogenannte Wirkverstärker sind. Warum sind in dem deutschen Impfstoff gefährliche hochtoxische Wirkverstärker wie Sqalen.


Palästina und die nationale Befreiung

30.04.09 - Staat

Im Rahmen des Gaza-Krieges stellte sich auch die Frage nach der nationalen Befreiung und sie wird immer wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Auch im Irak- und Afghanistan-Krieg und bei den drohenden im Iran und Pakistan spielt die Frage nach dem Recht auf nationale Unabhängigkeit eine maßgebliche Bedeutung. Welche Antwort geben die Marxisten?

Eigentlich sollte die nationale Unabhängigkeit und Souveränität eines jeden Volkes selbstverständlich sein.   Es ist letztlich die Forderung auch der UNO. Jedes Land hat das Recht auf eine eigene Entwicklung, auch, wenn das für manche schwer zu ertragen ist. Zu jedem Land gehört aber auch ein Oben und Unten und das Recht auf die eigene Entwicklungsmöglichkeit betrifft natürlich auch das Recht auf Revolution oder nicht.

Die freie Gesellschaft

28.03.09 - Basisdemokratie

Das Ziel der Marxisten ist nicht die Arbeiterrätegesellschaft, sondern die freie Gesellschaft. Die demokratische Arbeiterrätegesellschaft ist nur eine notwendige Übergangsform für die freie Gesellschaft.

Hier wird es keine Arbeiter mehr geben, sondern nur noch gleichberechtigte Menschen die nach dem Prinzip leben, „Jedem nach seinen Bedürfnissen, Jedem nach seinen Fähigkeiten“. Das wird aber letztlich nur möglich sein, wenn das Geld, der Leistungsdruck und der Staat als Kontrollorgan abgeschafft sind.

 

Wirtschaftszusammenbruch: Der „Point of no Return“ der Produktion wird gerade überschritten.

Keine weltweite Rückkehr mehr möglich zum Wirtschaftsboom


25.03.09 - ökonomische Theorie

Märklin, Schießer, Rosenthal, eine Marke nach der anderen verschwindet vom Markt. Die Autobranche zittert. Mit den Abwrackprämien gab es kurz noch mal einen Aufschub vor dem Untergang. Aber zu so einem Konsumgutschein wie die Abwrackprämie bei allen Endverbraucher-Investitionen wollte sich die Regierung dann doch nicht durchringen, da bei den anderen Gütern wie z.B. Computern der Importanteil doch höher liegt. Da dachte die Regierung, kann sie das Geld gleich nach China überweisen. Die Auftragseingänge im Januar 2009 im Maschinenbau sind fasst um die Hälfte, um 40% abgestürzt.

Überschuldung ist vom Kapital gewollt und hat System

25.03.09 - Staat

Die Überschuldung der schwächsten Lohnabhängigen hat System und ist von den Herrschenden so gewollt. 1985, als ich Schuldnerberater bei der Arbeiterwohlfahrt in Celle war, betrug die Überschuldungsrate 10% der Bevölkerung. Korcac gibt sie 2001 mit 7% aller Haushalte an (Wikipedia). Nachdem große Anstrengungen von den Sozialverbänden mit Schuldnerberatungsstelen und gesetzliche Initiativen mit dem persönlichen Insolvenzrecht unternommen wurden, hat sich an dieser Zahl immer noch nichts geändert, sie beträgt nach wie vor noch heute 10%. Im Gegenteil gibt es immer mehr Niedrig- und Billiglöhner und wenn im Sommer 2009 die Arbeitslosigkeit explodiert, wird auch die Überschuldung enorm steigen, besonders in der nachfolgenden Inflation. Für das Kapital ist das kein Unfall. Die Banken suchen ja gerade jetzt nach dem Subprime-Desaster neue Verdienstmöglichkeiten und heißen jeden überschuldeten Konsumenten willkommen, der knapp an der Wucherzinsengrenze ihr Leben lang Zinsen zahlt, ohne jemals die eigentliche Schuld abzutragen. Tausende solcher Kunden zahlen schon mal das Gehalt vom Vorstand.

 

 

HRE-Rettungsübernahmegesetz, Vergesellschaftung der Bank-Schulden.

12.03.09 - Staat

Am Mittwoch, den 18.02.09, hat die Bundesregierung das Finanzsicherungsgesetz für die Hypo-Real-Estate (HRE) in die Wege geleitet und die FDP ist hellauf empört über eine mögliche, angebliche Enteignung. Was heißt überhaupt Enteignung? 102 Milliarden Euro vom Steuerzahler hat der Staat schon in eine Bank reingepumpt, die nur noch 250 Millionen wert ist. Die Aktionäre müssten pro Aktie noch Tausende Mark zahlen, es handelt sich in Wirklichkeit um eine Enteignung der Schulden. Auch die FDP, die ihre „Privat ist heilig“-Propaganda veranstaltet, müsste wissen, dass mit einer Enteignung der HRE-Aktionär noch am billigsten aus der Sache rauskommt.

Regulierte Marktwirtschaft statt neoliberaler Marktwirtschaft?

04.03.2009 - Ökonomie

Deflation, Inflation, Tauschwirtschaft, Mad Max - Oder?

Märklin pleite, Schießer fertig, Rosenthal am Ende, 50.000 Entlassungen bei Autozulieferern in NRW. 40% Einbruch beim Maschinenbau. 102 Milliarden Staatsgarantien und -hilfen bei der Hypo-Real-Estate mit einem Aktienwert von 4 Milliarden Euro. Kurzarbeit bei vielen Produktionsbetrieben, überall Entlassungen. Um 2,1% sank nach Statistischem Bundesamt das Bruttosozialprodukt im IV. Quartal gegenüber Vorquartal, nachdem es in den 2 Vorquartalen schon jeweils um 0,5% gesunken ist, also schon 3 Quartale hintereinander Rezession. (Istzahlen, keine Schätzzahlen) 1,5% Schrumpfung in Europa im 4. Quartal.

Der Schüttelfrost des Kapitalismus, warum sein Untergang so plötzlich kommen wird.


26.02.09 - ökonomische Theorie

2008 sehen endlich auch andere wie der bei Heise veröffentlichte Artikel von Tomasz Konicz, dass der Kapitalismus sich seinem Ende auf Grund des tendenziellen Falls der Profitrate zuneigt. Je mehr Linke das Ende des Kapitalismus propagieren, je eher fallen die Kollegen nicht auf das „Es geht wieder Aufwärts“-Gesülze der Bourgeoisie herein und kämpfen entschlossener gegen Lohnkürzungen und Entlassungen.

Die Neuformierung der linken Bewegung
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08.02.2009 - Klassemkampf

Nach dem Zusammenbruch der stalinistischen Welt brach auch das Weltbild ihrer Anhänger ein. Die Mao-Stalinisten schlossen sich orientierungslos schon nach Maos Tod 1976 den Grünen an, und 1989 folgten die Moskau Stalinisten in die PDS. Mit Stalin warfen sie auch die Krümel vom „Marxismus“ über Bord, nur wenige einzelne konnten sich in ihrem ganzen Wirrwarr an linken Positionen festhalten.

Die Partei Die Linke vollzog den Bruch mit einem scheinbar alternativen System im Parlament und ihre Entwickelung zu einer straatstragenden Partei wurde deshalb am Deutlichsten. In der Berliner Regierungskoalition hat sie bereits zur Genüge bewiesen, dass sie auch treu Politik für das Kapital betreiben kann. Innenpolitisch treten sie für ein kaum besseres Hartz VI ein und akzeptieren damit die Notwendigkeit der Sozialkürzung zur Profitheckerei des Kapitals.

 

 

Von den Bailouts zum Kriegskeynesianismus, Pulverfass Horn von Afrika!

20.01.09 - Krieg

Von China bis zu den USA haben die Regierungen den Banken schon weit über 3 Billionen an Bailouts (Freikäufe vom Schuldturm) nachgeschmissen. Viele Analysten vergleichen diese Krise schon mit der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre und manche sehen diese schon „sicher noch größer als in den 30er Jahren." Die 30er-Jahre-Weltwirtschaftskrise war auch verursacht durch eine Überschuldungskrise, die ebenfalls eine Überproduktionskrise auslöste, als man die Schuldenkrise eindämmen musste. Nun gab es auch überall Konjunkturprogramme. In den USA sind die heute ebenfalls durchgeführten staatlichen Eingriffe von 1930 unter Präsident Hoover und später unter Roosevelt unter dem Namen „New Deal“ bekannt.

Die Berner Zeitung schreibt dazu: „Das letzte große Ankurbelungsprogramm im Sinne von Keynes war der New Deal in der 30er-Jahren. Der Durchbruch zum Erfolg erfolgte aber erst mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Er hat die Staaten veranlasst, ohne Rücksicht auf Schulden in Waffen und in die Armee zu investieren. Diese Option haben wir nicht mehr, einen Dritten Weltkrieg würde die Menschheit wahrscheinlich nicht überleben“

Endstation Sehnsucht!

19.01.09 - ökonomische Theorie

Langsam rollt der kapitalistische Weltwirtschaftszug in den Sackbahnhof ein.

Wir sehen schon im Nebel voraus die Bahnhofshalle und die Ansagerin säuselt aus den quäkenden Lautsprecher so, dass Du jetzt nicht weist, will sie uns bezirzen oder ängstigen, „Endstation, bitte alles aussteigen, sie haben Anschluss mit dem Zug der Vernunft mit dem demokratischen Basisplan zur freien Welt oder mit dem Kriegszug der Diktatur zum Höllenschlund mit der Atombombe“ und die Fahrgäste suchen schon mal ihre Koffer zusammen.

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