ViSdP: Nobert Nelte, Köln - ncnelteno@netcolgne.de

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Norbert Nelte (*19.9.1945)

studierte nach seiner Kaufmannslehre in den 60er Jahren Betriebswirtschaft und sammelte als Wirtschaftlichkeitsrechner praktische Erfahrungen über die Wirkungsweise des Kapitalismus. Nachdem er seit 1960 auf den wenigen Demonstrationen keine Gesinnungsgenossen für die Idee der Arbeiterräte fand, schloss er sich in der Studentenbewegung den deutschen Vertretern der Internationalen Sozialisten um Tony Cliff an.

In den 70er Jahren konnte er als Vertrauensmann eines Großbetriebes der Autozulieferindustrieb (Ate-Teves), als Sprecher der Antiatombewegung in Hessen, als Sprecher der Atomgegner in den Gewerkschaften in Hessen-Nassau und in den 80er Jahren als Gründer und Sprecher der Arbeitslosengruppen in Hannover seine praktischen politischen Erfahrungen sammeln. Nachdem die Cliffisten sich 1990 nach rechts zum Zentrismus hin entwickelten und die Theorie zu Gunsten einer Bewegungstümelei unterbelichteten, gründete er in Köln seine eigene Initiative zur Reorganisation der internationalen Sozialisten. (http://www.internationalesozialisten.de/). Mit ihnen gründete er 2001 als Reaktion auf die Eröffnung des 3. Weltkrieges durch die USA mit dem unter falscher Flagge geführten Anschlag auf das World Trade Center das Antikriegskomitee Kein Blut für Öl.

Seit 2003 ist er durch eine Multiple Sklerose total gelähmt. Norbert Nelte ist heute Redakteur bei der Linken Zeitung (http://www.linkezeitung.de) und Schrifteteller.

Der Schwerpunkt seines theoretischen Werkes liegt auf den ökonomischen Analysen. Er weckte aber auch Verständnis für die Staatskapitalimustheorie von Tony Cliff und konnte in den Darstellungen der Arbeitergeschichte und den Untersuchungen über die linke Bewegung seine praktischen Erfahrungen einbringen.

Die wichtigsten Schriften:

Norbert Nelte: Geschichte und Logik der Arbeiterräte

Thalia, BoD, Sutmöller, Amazon, B2BTrade, Bokus (Stockholm)

 

Norbert Nelte: Rosa Luxemburg, die Grenzen des Marktes und die Todeszuckungen des Kapitalismus.

Thalia, BoD, Amazon, buch, jpc u. viele a.


Marxistische Wirtschaftstheorie - leicht gemacht
(Im Anhang von Rosa Luxemburg, die Grenzen des Marktes und die Todeszuckungen des Kapitalismus)

Markt oder Plan? – Klassenkampf - Partei und Klasse - Asyl - Die Arbeiterklasse - Die Kunst der Oktoberrevolution - Die Novemberrevolution - Einheitsfont-Volksfront - Generalstreik 1948 - Imperialismus - Klima - Krieg - Marxisten - Materialismus - Nigeria-Öl - Ökonomische Texte - Portugal 1974 - Reformistische oder revolutionäre Partei - Religion - Staatskapitalismus -  Verbrechen und Kapitalismus – Arbeiterräte statt Keynes - Artikel in der Linken Zeitung

Gemeinsame Bücher: Kein Krieg für Öl - Atommacht Deutschland - Stoppt die Nazis - Marx' historischer

Internationale Sozialisten, Kurzprogramm

- Der Kapitalismus beruht auf der Ausbeutung der großen Masse der Bevölkerung, der Arbeiterklasse, durch eine immer kleinere Zahl von Kapitalisten. Die Befreiung der Arbeiter kann nur durch die unabhängige Aktion der Arbeiterklasse selbst erreicht werden.

- Der Kapitalismus kann nicht allmählich verbessert oder schrittweise in seinem Wesen verändert werden. Der Kapita-lismus kann nur auf revolutionärem Weg gestürzt werden. Die Arbeiterklasse kann die Parlamente, die Armee, die Polizei und Justiz nicht übernehmen und für ihre Zwecke dienstbar machen. Es gibt daher keinen parlamentarischen Weg zum Sozialismus.

- Zur Sicherung der sozialistischen Revolution ist ein ganz anderer Staat nötig, ein Staat auf der Basis von Arbeiterräten. Den verschiedenen politischen Strömungen innerhalb der Arbeiterräte muss es erlaubt sein, sich zu organisieren.

- Dieser Staat wird sich mit den anderen sozialistisdchen zu einem Staat zusammenschließen, so dass keune Grenzen mehr zwischen den Gebieten liegen. Die Gebiete müssen gleich entwickelt werden. Überall dort herarscht für gleiche Arbeit, bleiches Geld. Die staatlichen Patente und Copyright sind für alle frei. Die Wirtschaft wird zentral geführt, die Bereiche, die nicht wichtig sind für eine zentrale Leitung führt man selbstverstänlich dezentral.

- Die soziale, wirtschaftliche und politische Unterdrückung der Frauen ist eine Folge der Aufteilung der Gesellschaft in besitzende und besitzlose Klassen. Im Kampf für den Sozialis-mus muß diese Unterdrückung aufgehoben werden.

- Wir arbeiten in den Massenorganisationen des Proletariats, besonders in den Gewerkschaften und Betriebsräten. Unser Ziel ist es, die Massenorganisationen unter die demokratische Kon-trolle der Arbeiterbasis zu stellen und sie so zu echten Kampf-organisationen zu machen.

- Wir sind Internationalisten. Unser Ziel ist der gemeinsame Kampf der Arbeiter der verschiedenen Nationen. Wir sind ge-gen jede Form des Rassismus und der imperialistischen Unterdrückung. Wir sind gegen jede Form der Ausländerdiskriminie-rung.

- Die Erfahrungen Rußlands beweisen, daß eine sozialistische Revolution auf Dauer nicht isoliert in einem Lande überleben kann. Rußland, China und Osteuropa sind und waren keine sozialistische, sondern staatskapitalistische Länder. Wir unterstützen die Arbeiterkämpfe in diesen Ländern gegen die herrschenden bürokratischen Klassen.

- Zur Verwirklichung des Sozialismus sind Basis und Führung gleichermaßen wichtig, ihre Rollen dürfen aber nicht verwechselt werden. Es ist notwendig, die kämpferischsten Teile der Arbeiterklasse in einer revolutionären Partei zusammenzuschließen. Der "Klassenkampf" und die "Linke Opposition" setzen es sich zum Ziel, auf den Aufbau einer solchen Partei mit hinzuwirken.

- Das Ziel ist letzlich das kommunistsches Land ohne Geld und ohne Unterdrückeungsstaat, in dem es keine Klassengegensätze mehr gibt und wo das Prinzip herrscht, "jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen". Da es dann keine Klassengegendätze mehr herrschen, hat sich die Partei dann überfliüssig gemacht und löst sich dann wieder auf.

- Wir fordern alle diejenigen auf, sich den "Internationalen Sozialisten" anzuschließen, die mit unseren politischen Grundsätzen übereinstimmen und bereit sind, aktiv am Kampf für den Sozialismus teilzunehmen.

 

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